St. Vinzenz Tagebuch

13.12.2017

„Danke für Ihr Engagement, Einsatzbereitschaft und Treue“

Das St. Vinzenz-Haus ehrte seine Jubilare

Die Cafeteria festlich geschmückt, feierlich gekleidete Menschen in fröhlicher Stimmung: Adventsfeier im St. Vinzenz-Haus. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und geladene Gäste aus der Geschäftsführung sowie den Schnittstellen-Abteilungen der St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH stimmten sich in adventlicher Atmosphäre auf die Weihnachtszeit ein.  Dabei ist es eine gute Tradition, in diesem Rahmen nicht nur die Ereignisse der vergangenen 12 Monate Revue passieren zu lassen, sondern all‘ die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders zu würdigen, die seit vielen Jahren sehr engagiert und emphatisch jeden Tag rund um die Uhr für die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflege- und Betreuungseinrichtung da sind.

In seiner Ansprache dankte Ansgar Suttmeyer, Betriebsleiter der St. Augustinus Heime GmbH, dem gesamten Team für Engagement und Einsatzbereitschaft. „Liebe Jubilare, Sie sind es, die Sie mit Ihrer langjährigen Zugehörigkeit zum Erfolg unserer Einrichtung beitragen“, richtete er sich besonders an die langjährigen Mitarbeiter. Gemeinsam mit Einrichtungsleiter Tim Smiezewski und Pflegedienstleiterin Monique Skalla nahm er anschließend die Ehrung der Jubilare vor. Dabei ging er mit kurzen, treffenden Beschreibungen der Person speziell auf jeden einzelnen ein.  Bei den Anwesenden riefen die Charakterisierungen der Kollegen zustimmendes Schmunzeln und Heiterkeit hervor.

Acht Damen und ein Herr konnten in diesem Jahr ein Dienstjubiläum feiern. Geehrt wurden: Ilse Labidi, Jennifer Seiffert, Tanja Szcymzak und Kornelia Szczupacki, die seit zehn Jahren zum Team des St. Vinzenz-Hauses gehören, Sr. Dolores, die schon 25 Jahre in der Einrichtung tätig ist und besonders überrascht war, weil sie nach eigener Rechnung die Jubiläumzeit erst 2018 erreichen würde. Seit Eröffnung der Einrichtung vor 30 Jahren halten Claudia Chalupka, Kornelia Rudka, Martina Wagner und Matthias Schlüter ihr die Treue.

Ihnen allen herzlichen Dank und viele Glückwünsche!

Weitere Informationen: Ute Kwasnitza, Unternehmenskommunikation, Tel. 0209 172-3157


11.12.2017

Der Nikolaus war da!

Am 6. und 7.12.2017 fanden die Adventsfeiern der Bewohnerinnen und Bewohner im St. Vinzenz-Haus statt. Die musikalische Begleitung hatte Herr Dieckmann übernommen. Die Senioren ließen sich nicht lange bitten, in den Gesang einzustimmen. Es wurden viele bekannte Adventslieder gesungen, Geschichten vorgelesen und Gedichte vorgetragen. Für das leibliche Wohl hatte das Team der Hauswirtschaft gut gesorgt. Bei Glühwein und Lumumba herrschte eine besinnliche vorweihnachtliche Stimmung.

Wie jedes Jahr besuchte auch der Heilige Nikolaus die Feiern. Er erzählte eine adventliche Geschichte, scherzte mit den Bewohnern, die als Dankeschön verschiedene Nikolausgedichte aufsagten. Anschließend gab es Geschenke für Alle!

Manche Bewohner haben ein paar Tränchen vergossen, da der Nachmittag sie an ihre Kindheit erinnerte:  „Es war schön, es war fast wie früher zu Hause.“


11.12.2017

Musik zum Advent für Menschen mit Demenz

Dementiell erkrankte Bewohnerinnen und Bewohner aus dem St. Vinzenz-Haus, ihre Angehörigen und Betreuer erlebten ein ganz besonderes Adventskonzert in der Philharmonie Essen

Mit dem hauseigenen Bus ging es für einige Senioren aus dem St. Vinzenz-Haus am Mittwoch vor dem ersten Advent auf Reisen in Richtung Essener Philharmonie, wo ein besonderes Adventskonzert, konzipiert speziell für Menschen mit Demenz, stattfand. Auf ihren Plätzen in der ersten Reihe konnten sie das Geschehen auf der Bühne gut verfolgen und der Musik lauschen. Ihre Gesichter widerspiegelten Freude und Begeisterung über dieses Erlebnis. Viele Musikstücke kannten die Damen und Herren aus ihren Kindertagen und sie erzählten von der Weihnachtszeit in ihren Familien.

Auf der Heimfahrt bewunderten sie vom Bus aus noch die Beleuchtung der Essener Lichtwochen. Auch die Zeche Zollverein erkannten sie wieder.

Der erlebnisreiche Tag klang mit dem Abendessen im St. Vinzenz-Haus aus.


01.12.2017

Alle Jahre wieder…

 

Buersche Sängerknaben im St. Vinzenz-Haus zu Gast

Schon fast traditionell ist das alljährliche Konzert der Buerschen Sängerknaben im St. Vinzenz-Haus. „Alle Jahre wieder…“ laden sie die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflege- und Betreuungseinrichtung und ihre Angehörigen zum Zuhören und Mitsingen ein. Mit ihrem Gesang, mit den vorgetragenen Texten und Gedichten brachten die Sänger kurz vor dem ersten Advent eine fast schon weihnachtliche Atmosphäre in die adventlich geschmückte Cafeteria. Die Seniorinnen und Senioren genossen den Nachmittag und stimmten in die bekannten Lieder gerne und kräftig mit ein.


21.11.2017

Ich gehe mit meiner Laterne…

Wenn die Laternen in den Straßen leuchten und Kindergesang erklingt – dann ist St. Martin unterwegs.

Auch die Mädchen und Jungen des Kindergarten St. Martin machten sich auf den Weg. Mit ihren selbstgebastelten Laternen besuchten sie schon am Freitag vor St. Martin die Bewohnerinnen und Bewohner im St. Vinzenz-Haus, die sie schon ganz gespannt erwarteten. Damit die Atmosphäre passt, waren die Wohnbereiche leicht abgedunkelt und mit Laternen geschmückt.

Gemeinsam sangen Jung und Alt dann die altbekannten Martinslieder. Die Damen und Herren erwiesen sich als ziemlich textsicher. Viele der Lieder sind ihnen noch aus ihrer Kindheit gut bekannt, so dass sie laut und gerne in den Gesang der Kinder einstimmten. Die Kleinsten mit ihren Laternen hatten es den Senioren besonders angetan. Noch beim Mittagessen erzählten sie davon. Die Begegnung weckte Erinnerungen an die eigene Kindheit und was für schöne Laternen sie damals selbst gebastelt hatten.

Und dann kam der Sonntag: Am späten Nachmittag ritt St. Martin persönlich auf einem echten Pferd in den Garten der Pflege- und Betreuungseinrichtung. Viele Gemeindemitglieder, Kinder und ihre Eltern erlebten dort bei Martins-Feuer, Würstchen, Brezeln und Glühwein einen schönen Abend. Und die Bewohner, die nicht in den Garten gehen konnten oder wollten, schauten dem Treiben vom Fenster aus zu.

Große Waffelparty

 

In der offenen Cafeteria des St. Vinzenz-Hauses werden süße und deftige Naschereien serviert

Köstliche Speisen genießen und dabei in Erinnerungen schwelgen, bei netten Gesprächen in einer gemütlichen Atmosphäre vom Alltag abschalten, das tut gut!

Deshalb lädt das St. Vinzenz-Haus in der Kirchstraße 32 seine Bewohnerinnen und Bewohner zu einer „Waffelparty“ am Donnerstag, 19. Oktober 2017 ab 14:30 Uhr in die Cafeteria ein. Dann nämlich werden duftende Waffeln frisch aus dem Waffeleisen serviert. Ganz nach Geschmack können die Besucher zwischen einer süßen (mit Kirschen, Eis und Sahne) und einer deftigen Variante (mit Käse, Schinken und dazu Kräuterquark) wählen.

Externe Gäste sind zu dieser Veranstaltung aus der Reihe Offene Cafeteria ebenfalls herzlich willkommen.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflege- und Betreuungseinrichtung ist das Angebot wie immer kostenlos. Gäste, die nicht im St. Vinzenz-Haus wohnen, zahlen nur einen moderaten Preis.

Wein, Tanz und Gesang

 

Weinfest in der Pflege- und Betreuungseinrichtung

Im St. Vinzenz-Haus drehte sich alles um den Wein. Bei einem köstlichen Tropfen des edlen Getränks, das in den Gläsern glitzerte, kleinen Häppchen und passender Musik, gespielt von Udo Dieckmann auf seinem E-Piano, hatten sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflege- und Betreuungseinrichtung in der Cafeteria zusammengefunden um die diesjährige Weinkönigin – oder den Weinkönig – zu küren. Aber Königin oder König wird man nicht einfach so. Die Kandidatinnen und Kandidaten mussten unter anderem Quizfragen rund um den Wein beantworten und das Gewicht einer Weintraube schätzen. Die Krone der Weinkönigin erhielt schließlich Frau Elisabeth Schulte. Für ein Jahr trägt sie nun die königliche Würde im St. Vinzenz-Haus.

Bei feucht-fröhlicher Atmosphäre wurde viel gelacht, gesungen und getanzt.


06.10.2017

Bewegung macht Spaß

Im St. Vinzenz-Haus fand die erste Senioren-Olympiade statt

Zwar sind Kugelstoßen, Speerwurf, 5000-Meter-Lauf nicht die Disziplinen für unsere Seniorinnen und Senioren im St. Vinzenz-Haus, doch Pokale lassen sich auch mit Minigolf, Dosenwerfen, Darts, Ringwurf und Wäscheaufhänge gewinnen. Das bewiesen die Damen und Herren bei der ersten Senioren-Olympiade in der Pflege- und Betreuungseinrichtung.

Nachdem sich die Bewohnerinnen und Bewohner im Garten bei Sonnenschein mit duftendem Kaffee und einem Eisbecher, der aus einem nostalgischen Eiswagen aus den 50er Jahren ausgegeben wurde, gestärkt hatten, ging es los. Im Grünen war der olympische Parcours aufgestellt. Die Mitarbeiter des Hauses motivierten alle Bewohner zur Teilnahme! Etliche Zuschauer feuerten sie tüchtig an. Am meisten Spaß hatten alle am Wäscheaufhängen. Hier mussten Wäschestücke auf einer, zwischen zwei Bäumen gespannten Leine aufgehängt werden, was vor allem bei den Herren für den einen oder anderen Lacher sorgte.

Nachdem alle Disziplinen absolviert waren, wurden die drei Bewohnerinnen mit den höchsten Punktzahlen mit Pokalen ausgezeichnet. Den ersten Platz belegte Frau Erika Krämer. Platz 2 ging an Frau Erna Friedhoff und Platz 3 Frau Brigitta Hummler.

Alle Bewohner erhielten eine Teilnahmeurkunde und ein kleines Präsent. Und die Freude über einen schönen sportlichen Nachmittag nahmen sie auch mit.

Welt- Alzheimertag 2017 – Wir waren dabei

Zum dies jährigen Welt-Alzheimertag hatte die Alzheimergesellschaft zum Demenz Café in das Musiktheater im Revier eingeladen. Diese Einladung nahmen Bewohnerinnen und Bewohner des St. Vinzenz-Hauses gerne an. An für uns reservierten Tischen hatten wir einen guten Blick auf das Geschehen. Mitarbeiter des Musiktheaters servierten frischen Kaffee und Kuchen, den sich jeder im Vorfeld aussuchen konnte. Die angenehme Atmosphäre wurde durch die russisch-folklorische Gesangsgruppe „Baikal“, die mit ihren wunderschönen Trachten in ihren Liedern alte Geschichten erzählten, noch gesteigert.

Für ein weiteres musikalisches Highlight sorgte das letzte Bandonion- Orchester im Ruhrgebiet „Bandonion Freunde Essen“. Mit ihren Liedern nahmen sie uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Die Bewohner zeigten große Begeisterung und schwelgten unter den Klängen des Bandonion in alten Erinnerungen.

Auf dem Heimweg waren sich alle einig: Es war ein musikalischer Genuss. Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist jetzt schon riesengroß.

Ein Ausflug ins Grüne

Bewohnerinnen und Bewohner des St. Vinzenz-Hauses spazierten durch den Gruga-Park

Schon länger hatten sich die Senioren aus dem St. Vinzenz-Haus gewünscht, einmal den Essener Gruga-Park zu besuchen. An zwei Tagen Ende August/Anfang September war es soweit. Jeweils nach dem Frühstück ging es los: Gut gelaunt, mit einem Lied auf den Lippen und mit einem Glas Sekt oder Orangensaft zur Einstimmung auf einen schönen Tag machten sich die Damen und Herren, begleitet von Mitarbeiterinnen des Sozialen Dienstes per Bus auf den Weg in die Nachbarstadt.

Im Gruga-Park angekommen erinnerten sich die Bewohnerinnen und Bewohner an die Zeit, als sie mit der Familie durch die schönen Anlagen bummelten, an das Hundertwasser-Haus, das Gewächshaus und die verschiedensten Wege. Besonderes Interesse und Freude zeigten sie für das Waldhaus, in dem unser heimischer Wald, seine Lebewesen und Ökosysteme erklärt und anschaulich dargestellt wurden.

Das Spazieren an der frischen Luft macht hungrig. Zum Mittagessen gab es – ganz wie es sich für das Ruhrgebiet gehört – Pommes frites und Currywurst. Aber auch Pizza oder Gemüsesuppe standen zur Auswahl.

Anschließend ging es noch ein Stückchen an den Rosenbeeten entlang. Gut gelaunt und voller aufgefrischter Erinnerungen kamen die Ausflügler dann wieder im St. Vinzenz-Haus an, wo leckerer Kuchen und Kaffee auf sie warteten.


„Wann fahren wir nach Hause?“ „Morgen!“

Bei einer Veranstaltung über Kommunikationsformen und Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind, zeigte Wolfgang Wessels vom Demenz Service Zentrum Bochum Lösungen und Wege aus schwierigen Situationen

„Wir verstehen uns“ lautet das Motto einer Veranstaltung über Kommunikationsformen und Umgang mit demenzkranken Menschen, zu der das St. Vinzenz-Haus, in dem auch Seniorinnen und Senioren mit Demenz leben, Angehörige und Bewohner, die sich für das Thema interessieren, eingeladen hatte.  Die große Nachfrage zeigt, wie schwierig das Verstehen manchmal ist.

 

Die Demenz stellt erkrankte Menschen und ihre Angehörigen, Pflegende und andere Personen in ihrem sozialen Umfeld vor große Herausforderungen. Ein bisher vertrauter Mensch, verändert sich nach und nach vollkommen. Was tun, wenn der Vater, die Mutter oder der Partner plötzlich Gewohnheiten annimmt, die so gar nicht seine Art waren? Wenn er von längst vergangenen Ereignissen und Situationen spricht, als wären sie gerade erst passiert und Personen sieht, die schon lange verstorben sind. „Ich kann doch nicht lügen und so tun, als wäre alles richtig!“, bringt eine Teilnehmerin auf den Punkt, was viele Anwesenden bewegt. Wolfgang Wessels ermutigt sie, sich auf die Sicht des Anderen einzustellen. „In der Welt der Demenzkranken gibt es kein Richtig oder Falsch. Eine Argumentation ist nicht möglich. Begeben Sie sich ruhig in seine Welt.“ Angehörige durchleben eine Achterbahn der Gefühle aus Entsetzen, Mitleid, Trauer und Wut. Nicht selten verschärfen Unsicherheit und Unkenntnis schwierige Situationen. Sinneseinschränkungen, die mit der Demenz einhergehen, können Probleme zusätzlich verstärken. Dann kann es helfen, langsam und deutlich zu sprechen, das Gegenüber anzusehen und eventuell bei der Hand zu nehmen und wenn Eskalation droht, einfach den Raum zu verlassen und nach kurzer Zeit erneut hereinzukommen. Die Meinungsverschiedenheit ist dann längst vergessen.

Und: „Holen Sie sich Hilfe“, rät Wolfgang Wessels noch. Er weist auf die Möglichkeiten der Pflegeversicherung sowie das Projekt Horizont in Gelsenkirchen hin  und bietet Unterstützung auch in der eigenen Einrichtung an.  Selbst als der Gesprächskreis sich schon aufgelöst hat, tauschen die Teilnehmer noch untereinander Tipps und Hinweise aus.

 

 

Weitere Informationen. Ute Kwasnitza, Unternehmenskommunikation, Tel. -53157

 


21.08.2017

„Sommer ist, wenn man trotzdem feiert…“

Seniorinnen und Senioren im St. Vinzenz-Haus ließen sich den Spaß nicht verderben

Sonnig, angenehm warm, ein laues Lüftchen, alle sitzen draußen im geschmückten Garten, erfreuen sich am bunten Programm und verbringen einen schönen Nachmittag zusammen. So hatten sich Planer, Organisatoren, Bewohnerinnen und Bewohner aus dem St. Vinzenz-Haus ihr diesjähriges Sommerfest vorgestellt. Doch der Traum vom Sommer blieb ein Traum. Aber das Fest fand trotzdem statt. Einrichtungsleiter Tim Smiezewski und sein Team hatten kurzfristig entschieden: „Dann feiern wir eben drinnen.“ Gesagt, getan!

Fast über Nacht wurden die Gemeinschaftsräume auf den Etagen sommerfesttauglich geschmückt und das Programm an die räumlichen Gegebenheiten angepasst. Nun stand dem Sommerfest der besonderen Art nichts mehr im Wege.

Obsttörtchen, Kaffee, Bowle und andere Getränke und später köstliche Grillwürstchen lieferten die kulinarische Grundlage für einen gelungenen Nachmittag. Und natürlich gab es auch was für Herz und Seele: Manch eine spontane Tanzeinlage trug zu einer fröhlichen Stimmung bei. Einige Mitarbeiterinnen aus dem Sozialen Dienst stellten ihr sängerisches beziehungsweise schauspielerisches Talent unter Beweis und erhielten für ihre Play-Back-Show und den dargebotenen Sketch ebenso tosenden Applaus wie die Damen der kfd Marien-Gruppe für ihren Auftritt. Damit möglichst alle Bewohnerinnen und Bewohner sich an dem Programm erfreuen konnten, begaben sie sich auf eine Tournee von Etage zu Etage.

Schon im Laufe des Nachmittags waren sich alle Beteiligten einig: Schön war es trotzdem! Denn wie heißt es noch in einem Lied? „Sommer ist, wenn man trotzdem lacht“ – oder eben feiert!


Ein ganz besonderes Picknick

Bewohnerinnen und Bewohner im St. Vinzenz-Haus erlebten tolle Nachmittage trotz Hitze, Regen und Wind

„Das machen wir wieder!“ Das Picknick im Garten des St. Vinzenz-Hauses hatte im vergangenen Jahr allen so viel Spaß gemacht, dass für den Sommer 2017 eine Neuauflage geplant wurde. Kürzlich war es soweit.

Alle hatten sich schon auf die beiden Picknick-Nachmittage – je nach Wohnbereich – im Garten gefreut. Doch leider machten einmal mehr die Wetterunbilden dieses Sommers einen Umzug in die Räume des Seniorentreffs in der Pflege- und Betreuungseinrichtung nötig. Während an einem Tag zunächst alle gutgelaunt im Grünen Platz genommen hatten und später vor Regen, Wind und Gewitter ins Trockene fliehen mussten, hatten die Mitarbeiterinnen des Sozialen Dienstes für den zweiten Termin sicherheitshalber gleich alles für einen schönen Nachmittag im Inneren vorbereitet.

Doch die gute Laune und die Lust an der Geselligkeit ließ sich niemand nehmen. Die Stimmung war toll. Es wurde gesungen und viel gelacht und alle genossen die vorbereiteren Leckereien.

Trotz der Wetterkapriolen waren es sehr schöne und gelungene Erlebnisse.


Vanille, Schoko und Sahne

Ein Nachmittag mit süßen Versuchungen

Es war warm gestern Nachmittag, sehr warm! Da hatten Claudia Chalupka und Doris Baukus vom Hauswirtschaftsteam im St. Vinzenz-Haus  alle Hände voll zu tun: In der Pflege- und Betreuungseinrichtung hatte das Eiscafé San Vincenzo seine Türen geöffnet.

Bewohnerinnen und Bewohner, einige Angehörige und Gäste hatten sich dort eingefunden, um sich mit kühlen Köstlichkeiten zu erfrischen. Der Eisbecher California, Eiscafé und Eisschokolade entwickelten sich zu wahren „Verkaufsschlagern“. In der zum Eiscafé umfunktionierten Cafeteria und draußen im Garten, unter Schatten spendenden Bäumen hatten sich gut gelaunte Genießer niedergelassen.


Grüße aus dem Allgäu

Ein schöner Nachtrag zur Geburtstagsfeier des St. Vinzenz-Hauses: Eine der per Luftballon-Post gestarteten Karten hat einen weiten Weg zurückgelegt. Sie landete in Opfenbach im Allgäu. Die Empfänger schickten einen Gruß ins St. Vinzenz-Haus zurück. Eine nette Geste!


Das war ein Fest!

Ein bisschen Rückschau und  viel Blick nach vorn – so beging das St. Vinzenz-Haus seinen 30. Geburtstag.

Zahlreiche Gäste feierten gemeinsam mit den Bewohnern und Mitarbeitern des St. Vinzenz-Hauses die Festmesse mit Propst Manfred Paas anlässlich des 30.  Geburtstages der Pflege- und Betreuungseinrichtung im geschmückten Garten. Neben dem Rückblick in die ferne und jüngere Vergangenheit mit ihren baulichen und den gesetzlichen Veränderungen galt die Aufmerksamkeit vor allem der Zukunft des Hauses. Neuen Herausforderungen wie der Umstellung der Dokumentation und der Realisierung einer personenzentrierten Pflege sind zentrale Themen, denen sich das Haus stellen wird. Mit der Umsetzung eigener Ideen wie der Eröffnung eines Demenzcafés oder die Zusammenarbeit mit dem Schmerztherapeuten des Marienhospitals, Thomas Marx, erhält und erweitert die Einrichtung ihr eigenes zukunftsorientiertes Konzept.

Betriebsleiter Ansgar Suttmeyer und der Leiter der Einrichtung Tim Smiezewski verbanden ihre Grußworte mit dem Dank an Verantwortliche und alle Mitarbeiter, an die Bewohnerinnen und Bewohner und ihre Angehörigen. „Ein guter Geist weht durch unser Haus“, so Tim Smiezewski „Das bestätigen uns immer wieder auch externe Kooperationspartner und Gäste.  Lassen Sie uns gemeinsam alles dafür tun, dass das so bleibt.“  Verbunden mit der Gemeinde und eingebettet in die St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH wird das St. Vinzenz-Haus pflege- und hilfebdürftigen Menschen auch in Zukunft ein gutes Zuhause in Geborgenheit und Würde sein.

Den sprichwörtlichen guten Geist spürten auch die Besucher des Nachmittagsprogramms. Die Festgemeinde genoss Kaffee und Kuchen und ein fröhliches Programm der Mädchen und Jungen aus dem benachbarten Kindergarten St. Martin. Viele grüne und weiße Luftballons transportierten anschließend gute Wünsche in den blauen Himmel. An diversen Marktständen boten Mitarbeiterinnen des Sozialen Dienstes „Schätze aus vergangenen Zeiten“ feil. Experten ihres Faches standen für Gespräche über Schmerztherapie und enterale Ernährung zur Verfügung.

Schon lange vor dem Fest hatte sich das Organisationsteam um Tim Smiezewski  engagiert und voller Elan an die Vorbereitung des Festes gemacht.


Im Takt der Musik für Körper und Seele

Senioren im St. Vinzenz-Haus tanzten im Mai

Eine Nachtlang in den Mai tanzen die Seniorinnen und Senioren im St. Vinzenz-Haus heute leider nicht mehr. Aber  beim „Tanz im Mai“, zu dem die Pflege- und Betreuungseinrichtung sie Anfang des Monats eingeladen hatte, schwangen sie kräftig das Tanzbein.  Maria Buike  lieferte auf ihrem Keyboard die musikalische Grundlage für den Tanz-Nachmittag. Kaum erklangen die ersten Töne, drehten sich zunächst vor allem Damen auf der Tanzfläche in der Cafeteria  im Takt. Auch wenn sie heute nicht mehr ganz so beweglich und flott sind wie in jüngeren Jahren, genossen sie – unterstützt durch Mitarbeiterinnen des Sozialen Dienstes – die Bewegung zu bekannten und beliebten Melodien. Viele sangen die alten Schlager laut und begeistert mit. Zu allgemeinen Freude und Erheiterung trugen drei Bewohnerinnen mit ihren Gedicht- und Liedvorträgen bei.

Bei Wein und Knabbereien auf festlich dekorierten Tischen erlebten alle einen gemütlichen Nachmittag mit vielen Erinnerungen an so manchen Tanzabend.

►alle Bilder finden Sie hier


Vom Vererben und Erben

Vortrag im St. Vinzenz-Haus über das Erbrecht und Vermögensübertragung zu Lebzeiten

Das St. Vinzenz-Haus hat interessierte Menschen zu einem weiteren Vortrag der Veranstaltungsreihe „jetzt vorsorgen“, moderiert durch Rechtsanwalt Frank Raguse, eingeladen. Er brachte den Teilnehmern den Themenbereich des Erbrechts näher. Vorher wurde die Möglichkeit geboten gemeinsam mit der Einrichtungsleitung Tim Smiezewski und der Pflegedienstleitung Monique Skalla die Wohn- und Aufenthaltsräume der Pflege- und Betreuungseinrichtung zu besichtigen.

Die Auseinandersetzung mit dem Tod ist für niemanden ein angenehmes Thema, jedoch sollte sich jeder frühzeitig mit der Frage des Verbleibs des eigenen Nachlasses befassen um das Eintreten der möglicherweise ungewollten gesetzlichen Erbfolge  zu meiden. Auch bietet die Abfassung eines Testaments psychische Entlastung, da man mit Nachlass verbundene Sorgen ablegen kann und sich Familienkonflikte so in der Regel vermeiden lassen. Der Inhalt eines solchen Dokuments sollte regelmäßig überprüft werden um zu gewährleisten, dass die Niederschrift auch nach längerer Zeit immer noch dem eigenen Willen entspricht. 

Im Rahmen dieses Vortrages wurden unter anderem verschiedene Arten von Testamenten (Ehegatten-, Privatschriftliches- und notarielles Testament), Erbverträge und die gesetzliche Erbfolge erläutert und über die mitunter zu dieser Thematik bestehenden Missverständnisse aufgeklärt. Frank Raguse stellte Vor- und Nachteile verschiedener Arten der Vererbung zu Lebzeiten, wie Schenkung oder Stiftung, dar, erklärte welche steuerrechtlichen Verpflichtungen bestehen und wann die Klärung der Erbschaft durch einen Testamentsvollstrecker sinnvoll ist. Dieser sollte in Anspruch genommen werden um Konflikte zwischen konkurrierenden Erbberechtigten zu reduzieren und  den Prozess der Nachlassabwicklung so reibungslos wie möglich zu gestalten. Zudem  wurden Fragen zu Rückforderungsansprüchen, wie z.B. des Sozialamtes und die damit verbundenen Rechte und Pflichten geklärt.

Im Anschluss an den Vortrag hatten die Teilnehmer die Möglichkeit gemeinsam mit dem Referenten über die Inhalte des Vortrages zu diskutieren, Fragen zu stellen und auch im Einzelgespräch persönliche Anliegen zu klären.


Schlemmen am Nachmittag

Ländliches Kaffeetrinken im St. Vinzenz-Haus

Schon der Anblick der gedeckten Tische sorgte dafür, dass Bewohnern und ihren Angehörigen sowie externen Gästen in der Cafeteria des St. Vinzenz-Hauses das Wasser im Munde zusammenlief. Wieder einmal hatte die Pflege- und Betreuungseinrichtung in der Kirchstraße 32 zur offenen Cafeteria eingeladen. „Ländliches Kaffeetrinken“ lautete das Motto des Nachmittags. Bei duftendem Landblechkuchen, Schmalzbroten, Schnittchen mit Hausmacherleberwurst und –blutwurst oder Schinkenspeck genossen die Damen und Herren einen gemütlichen Nachmittag.


Auf dem Jahrmarkt

Projekttag von VDAB-Schülern im St. Vinzenz-Haus

Zu einem ganz besonderen Event hatten Schülerinnen und Schüler aus dem Schulungszentrum des Verbandes der Alten- und Behindertenhilfe e.V.  in Gelsenkirchen die Bewohnerinnen und Bewohner des St. Vinzenz-Hauses Anfang April eingeladen: Ein Bummel über einen Jahrmarkt. Schon Tage vorher hatten die Senioren liebevoll gestaltete Einladungskarten erhalten. Entsprechend groß war die Vorfreude.

Leider spielte das Wetter am Veranstaltungstag nicht so ganz mit, so dass die Stände nicht  wie geplant im Garten, sondern in der Cafeteria aufgebaut wurden. Dem Spaß tat das aber keinen Abbruch! Im Angebot waren unter anderem Dosenwerfen, Entenangeln, Basteln und Memory spielen. Schülerinnen und Schüler hatten sich vor allem Aktionen ausgedacht, die den Damen und Herren aus vergangener Zeit bekannt sind und alle Sinne ansprechen. So konnten die Senioren beispielsweise in verschlossenen Kartons verborgene Gegenstände erfühlen. Viele Preise gab es zu gewinnen. Über allem lag ein süßer Duft nach frischen Donuts. 

„Es ist eine gute Atmosphäre hier“, so die Dozentin Maria Beßen-Paas. „Für uns Dozenten ist es interessant, die Schülerinnen und Schüler in einer ganz anderen Situation zu erleben, so außerhalb des Schulalltags.“Die künftigen Altenpflegerinnen und Altenpfleger hatten das Projekt im Rahmen des Lernfelds „Aktivitäten für Senioren gestalten“ selbstständig geplant und organisiert. Einmal im Jahr finden solche Projekttage am VDAB-Schulungszentrum statt.


Neue Pflegedienstleitung im St. Vinzenz-Haus

Monique Skalla

Das Team im St. Vinzenz-Haus hat eine neue Pflegedienstleiterin. Seit dem 01. März 2017 ist Frau Monique Skalla neu im Team und hat ihre wichtige Aufgabe für die Bewohnerinnen und Bewohner in der Pflege- und Betreuungseinrichtung St. Vinzenz-Haus aufgenommen.

Seit 2005 hat die examinierte Altenpflegerin ihre beruflichen Erfahrungen in verschiedenen, verantwortlichen Positionen weiter entwickelt, sich kontinuierlich beruflich weiter qualifiziert und war zuletzt als Pflegedienstleitung in der vollstationären Altenpflege tätig.

Der Betriebsleiter der St. Augustinus Heime GmbH, Ansgar Suttmeyer, begrüßte jetzt Frau Monique Skalla im Kreise der neuen Kolleginnen und Kollegen und wünschte ihr gemeinsam mit Herrn Tim Smiezewski, Leiter des St. Vinzenz-Haus, auch im Namen der Geschäftsführung viel Erfolg und Gottes Segen bei der neuen Aufgabe.


St. Vinzenz „Helau“

 

Ein karnevalistischer Nachmittag in der Pflege- und Betreuungseinrichtung

Stimmungsmusik aus dem Lautsprecher, die Cafeteria mit farbenfrohen Girlanden und Papierschlangen zünftig geschmückt und erwartungsfrohe Damen und Herren, bunt behütet oder kostümiert, waren untrügliche Zeichen dafür: Es ist Karneval im St. Vinzenz-Haus. 

Die Bewohnerinnen und Bewohner erlebten ein wahres Feuerwerk der Darbietungen aus dem Karnevals-Repertoire der Bismarcker Funken. Evi Hoffmann führte wie immer gekonnt durch das Programm. Miniminis, Minigarde und die Fünkchengarde zeigten ihre schwungvollen Showtänze, Solomariechen Rebekka und das Frauenballett  „Flodde Muddis“ mit ihrem Schneewittchen-Tanz setzten weitere Höhepunkte. Da wurde getanzt und geschunkelt, gesungen und geklatscht und natürlich viel gelacht. 

Und auch das Gelsenkirchener Stadtprinzenpaar Marcel I und Denise I – die übrigens selbst mehrere Jahre im St. Vinzenz-Haus tätig war – von der (Karnevalsgesellschaft Piccolo) stattete auf seiner Tour durch die Stadt den Vinzenz-Karnevalisten einen Besuch ab.  Sie hatten nicht nur ihren Hofstaat,  sondern auch noch einen Orden mitgebracht. Den  verliehen sie einem ziemlich überraschten Peter Hellwig als Anerkennung für seine jahrelange tatkräftige Unterstützung.  Dieser Orden blieb jedoch nicht lange allein. Denn auch die Bismarcker Funken ließen es sich nicht nehmen, den erfahrenen Haustechniker mit einem Orden zu dekorieren.

Doch damit noch nicht genug: Geehrt wurde auch Erika Flash, die schon seit  fast 50 Jahren Mitglied der Bismarcker Funken ist und heute im St. Vinzenz-Haus lebt.

Das Programm des Nachmittags hielt noch einen weiteren „Knaller“ bereit: Die Damen der kfd St. Matthias aus Bottrop brachten mit zwei Sketchen den Saal zum Toben.[


Die Karawane zieht weiter...

Zu Weiberfastnacht besuchten Mädchen und Jungen des Kindergartens St. Martin ihre Nachbarn im St. Vinzenz-Haus, um ihnen mit dem Gesang zünftiger Karnevalslieder die närrische Zeit noch einmal ins Haus zu bringe

So zogen die Prinzessinnen, Feuerwehrleute, Ritter, Marienkäfer und Schmetterlinge fröhlich singend von Bereich zu Bereich. Die Bewohnerinnen und Bewohner waren entzückt von den bunt verkleideten Kindern und haben herzlich gelacht!


Frohes Neues Jahr 2017!

Silvester im St. Vinzenz-Haus

Der 31. Dezember ist ein besonderer Tag: Silvester! Schon am Nachmittag hatten sich viele Bewohnerinnen und Bewohner des St. Vinzenz-Haus in den mit Luftschlangen und Luftballons geschmückten Räumen zusammengefunden, um ihn gemeinsam zu feiern. Bei Bowle – ganz nach Geschmack mit und ohne Alkohol – Eierlikör und Knabbereien und dem einen oder anderen Tänzchen verging die Zeit wie im Fluge. Mitarbeiterinnen des Betreuungsteams erzählten lustige Geschichten und trugen Gedichte vor. Daran hatten alle Spaß und es wurde viel gelacht. 


Grüner Haken für das St. Vinzenz-Haus

Heimverzeichnis gGmbH verleiht das Zertifikat für hohe Lebensqualität und Verbraucherfreundlichkeit

Das St. Vinzenz-Haus hat sich freiwillig der Prüfung durch Gutachter des Qualitätssiegels Grüner Haken unterzogen und darf das Zertifikat nun weitere zwei Jahre tragen. Mit dem Siegel würdigt die Heimverzeichnis gGmbH Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter und bei Behinderung insbesondere das Engagement des Teams der Pflege- und Betreuungseinrichtung für eine hohe Lebensqualität ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Diese steht bei der Prüfung des Hauses in einem besonderen Fokus.

Ein Gutachter der Heimverzeichnis gGmbH hatte das St. Vinzenz-Haus besucht und sich einen ganzen Tag lang ein Bild vom Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner gemacht. Er nahm am Mittagessen teil, suchte einige Damen und Herren in ihren Zimmern auf und unterhielt sich mit den Mitgliedern des Bewohnerbeirates.

Insgesamt konnte er feststellen, dass das St. Vinzenz-Haus alle Voraussetzungen erfüllt, um das Zertifikat zu erhalten.  Der Grüne Haken bestätigt, dass das St. Vinzenz-Haus zu den Einrichtungen zählt, in denen Respekt, Rücksichtnahme, Selbstbestimmung und Einhaltung der Privatsphäre einen hohen Stellenwert besitzen.

Einrichtungsleiter Tim Smiezewski und sein Team setzen sich täglich für eine hohe Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren ein. Viele Angebote von Ausflügen und Konzerten über Spielenachmittagen bis hin zu Tanzveranstaltungen  und ähnliches sorgen für ein angenehmes Lebensumfeld und wirken sich positiv auf das geistige und körperliche Wohlbefinden aus. „Die Auszeichnung ist eine Bestätigung für unsere Arbeit. Wir freuen uns sehr darüber“, so Smiezewski.


Heiligabend im St. Vinzenz-Haus

Ganz wie in der Familie kamen am Nachmittag des 24. Dezember die Bewohnerinnen und Bewohner im Gemeinschaftsraum ihrer Etagen zu einem festlichen Kaffeetrinken zusammen. Die Mitarbeiterinnen des Betreuungsteams umsorgten sie liebevoll und aufmerksam. Einrichtungsleiter Tim Smiezewski gesellte sich zu ihnen. Gemeinsam verbrachten sie an festlich geschmückten Tafeln bei weihnachtlichem Gebäck, mit Liedern, Gedichten und Geschichten einen schönen Heiligabend unterm Weihnachtsbaum.


Oh, Tannenbaum

Kinder aus dem Kindergarten St. Martin schmückten den Weihnachtsbaum im St. Vinzenz-Haus

Alle Jahre wieder, kurz vor dem Heiligen Abend kamen Mädchen und Jungen aus dem benachbarten Kindergarten St. Martin ins St. Vinzenz-Haus, um den Weihnachtsbaum zu schmücken, der dort im Foyer steht.  

Schon in den Wochen vorher hatten sie sich auf diesem Tag vorbereitet und viele phantasievolle Dinge angefertigt, um damit den grünen Baum zu verzieren. Zu Beginn sangen sie ihm mit „Oh, Tannenbaum“ ein Ständchen und dann ging es ans Schmücken. Unterstützt durch zwei Erzieherinnen, die immer dann halfen, wenn die Kleinen nicht an die oberen Zweige heranreichten, und eifrig dirigiert von einigen Bewohnerinnen, die wohl selbst sehr gerne mitgemacht hätten, behängten sie die Zweige mit allerlei Zierrat.

Mit zum Teil träumerischem Blick schauten einige Seniorinnen und Senioren ihnen dabei zu. Sicher erinnerte sich so manch‘ einer an die eigenen Weihnachtsvorbereitungen mit der Familie.

Nach getaner Arbeit verabschiedeten sich die Kinder mit einigen Adventliedern. „Das habt ihr toll gemacht“ äußerte sich Cornelia Rudka, Leiterin der Sozialen Dienste, begeistert. Sie überreichte den Mädchen und Jungen zum Dank für ihre Unterstützung bei den Weihnachtsvorbereitungen einen großen Teller voller süßer Leckereien.


Ein Bummel im Lichterglanz

Jedes Jahr steht ein Spaziergang über den Gelsenkirchener Weihnachtsmarkt ganz oben auf der Wunschliste der Bewohnerinnen und Bewohner des St. Vinzenz-Hauses. Begleitet von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozialen Dienstes erfreuten sie sich bei ihrem Bummel an der festlich geschmückten Bahnhofstraße mit ihren Lichterketten und den überall aufgestellten Weihnachtsbäumen. Natürlich ließen die Damen und Herren es sich nicht nehmen, wie es bei einem Weihnachtsmarktbesuch üblich ist, einen schmackhaften Glühwein zu trinken und sich mit einer Bratwurst zu stärken.

Alle haben den Ausflug sehr genossen und kehrten mit vielen schönen Eindrücken in die Pflege- und Betreuungseinrichtung zurück.


Danke, dass Sie hier sind!

Das St. Vinzenz-Haus ehrte seine Jubilare

Alle Jahre wieder kommen in der Adventszeit die  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Vinzenz-Hauses und geladene Gäste der Geschäftsführung sowie aus anderen Einrichtungen und Abteilungen der St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH zusammen, um zum Jahresausklang die Ereignisse der vergangenen 12 Monate Revue passieren zulassen und sich in adventlicher Atmosphäre auf die Weihnachtszeit einzustimmen. In diesem festlichen Rahmen werden alle die Damen und Herren geehrt, die seit vielen Jahren in der Pflege- und Betreuungseinrichtung tätig sind.

So war es auch in diesem Jahr. In seiner Ansprache bedankte sich Betriebsleiter Ansgar Suttmeyer bei den Jubilaren und würdigte ihr tagtägliches Engagement und ihre Einsatzbereitschaft für die Senioren: „Sie können wirklich stolz auf das sein, was Sie in den zurückliegenden Jahren geleistet haben. Dafür danken wir Ihnen.“

Geehrt wurden Christian Gehrmann, der schon seit 30 Jahren für  das und im St. Vinzenz-Haus arbeitet sowie Gabriele Beuker, Sabine Bopp, Terese Gnida, Vivian Lorenz und Sylvia Roßkopf für ihre 25-jährige Tätigkeit im St. Vinzenz-Haus und Jacqueline Bannasch, Heiderose Baumann, Ramona Maler, Edith Nickelmann, Tim Smiezewski und Dorothee Wybiralla, die seit zehn Jahren zum Team der Einrichtung gehören. Herzlichen Glückwunsch!


Vorweihnachtlicher Gesang im St. Vinzenz-Haus

Der Große Seniorenchor gastierte im St. Vinzenz-Haus

Erneut konnten die Bewohnerinnen und Bewohner des St. Vinzenz-Hauses einen Nachmittag mit vorweihnachtlichem Gesang erleben: die Sängerinnen und Sänger des Großen Seniorenchores der Neuapostolischen Gemeinde Gelsenkirchen waren in der Pflege- und Betreuungseinrichtung zu Gast. Unter der Leitung von Annemarie Schürmann brachten die Damen und Herren weihnachtliches Liedgut zu Gehör. Den Seniorinnen und Senioren machte nicht nur das Zuhören viel Freude.  Sehr gerne stimmten sie in die bekannten Weisen ein. Der gemeinsame Gesang trug zu einer vorweihnachtlichen Stimmung in der adventlich geschmückten Cafeteria bei. Nur zu gerne ließen sich die Gäste zu einer Zugabe animieren.

Als Dankeschön für das kostenlose Konzert überreichte Cornelia Rudka,  Leiterin der Sozialen Dienste im St. Vinzenz-Haus, dem Chor leckeres Gebäck.


Advent, Advent

Bewohnerinnen und Bewohner im St. Vinzenz-Haus stimmen sich auf die Weihnachtszeit ein

Den Advent erleben auch die Seniorinnen und Senioren im St. Vinzenz-Haus als eine ganz besondere Zeit. Verschiedene Konzerte und Veranstaltungen sowie die entsprechend geschmückten Räume tragen dazu bei. Anfang Dezember kamen die Bewohnerinnen und Bewohner und viele Angehörige in den Wohnbereichen zu den Adventfeiern zusammen.

Bei heißem Kakao mit Sahne und einem Schuss Rum, frischgebackenen Waffeln und heißen Kirschen und Plätzchen, die einige Damen sogar im Rahmen des samstäglichen Backens selbst gebacken haben, verbrachten sie einen gemütlichen Nachmittag in besinnlicher Atmosphäre. Livemusik von Herrn Diekmann, der gemeinsame Gesang, Gedichte und Geschichten verliehen den Feiern einen festlichen Rahmen. 

Die Bewohner und ihre Angehörigen haben den gefühlvollen Adventsnachmittag sichtlich genossen.


Der Nikolaus kam ins Vinzenz-Haus

Senioren freuten sich über den Besuch

Am Nikolaustag stattete der Heilige Nikolaus auch den Bewohnerinnen und Bewohnern im St. Vinzenz-Haus einen Besuch ab!

Er sah in diesem Jahr so fantastisch aus, so dass die Senioren sehr gerührt und freudig überrascht waren. Mit Gedichten, gemeinsam gesungenen Liedern und vielen lustigen Gesprächen ist die Zeit zu schnell vergangen.

Der bärtige Mann überreichte den Damen und Herren jeweils einen seiner kleinen „Stellvertreter“ aus Schokolade. Und der schmeckte manchem auf Anhieb.

Beim Abschied versprach der Heilige Nikolaus im nächsten Jahr wieder zu kommen!


Adventliches Konzert im St. Vinzenz-Haus

Auftritt der Buerschen Sängerknaben

Das Singen gehört zur Adventszeit, wie leuchtende Kerzen und duftendes Tannengrün, köstliche Plätzchen und Glühwein. Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern im St. Vinzenz-Haus sowie zahlreichen Angehörigen freute sich Cornelia Rudka, die Leiterin des Betreuungsteams, deshalb besonders, dass sie die Buerschen Sängerknaben zu ihrem schon fast traditionellen Konzert im St. Vinzenz-Haus begrüßen konnte.  Mit ihrem Gesang, mit Texten und Gedichten brachten die Sänger eine fast schon weihnachtliche Stimmung in die passend zur Adventszeit geschmückte Cafeteria der Pflege- und Betreuungseinrichtung. Und auch viele der Seniorinnen und Senioren, denen der Nachmittag viel Freude bereitet hat, stimmten kräftig mit ein. 


Stark für Dich und mich

Start der Veranstaltungsreihe für pflegende Angehörige im St. Vinzenz-Haus

Sie pflegen die Mutter oder den Partner, kümmern sich engagiert und aufopferungsvoll um den Vater, die Tante oder eine andere nahestehende Person. Wer für einen pflegebedürftigen Angehörigen da ist, leistet tagtäglich eine Arbeit von unschätzbarem Wert. Die Pflegepersonen tun und geben alles, damit er sich wohlfühlt und es ihm im Rahmen der gesundheitlichen Möglichkeiten gut geht. Dabei denken sie oft an sich selbst zuletzt und gehen bis an ihre körperlichen und psychischen Grenzen.

Dies wurde auch am ersten Abend der Veranstaltungsreihe für pflegende Angehörige im St. Vinzenz-Haus deutlich. Mit viel Offenheit und Vertrauen schilderten die Gäste ihre persönliche Situation. Sie stellten ihre Erwartungen an die Veranstaltungsreihe dar und erzählten wo „der Schuh drückt“.  So entwickelte sich im Laufe des Abends zwischen der Teilnehmern und den hauseigenen Experten des Abends, Sylvia Roßkopf vom Sozialen Dienst und Einrichtungsleiter Tim Smiezewski eine Gesprächsrunde mit einem regen Austausch über eigene Erfahrungen und Erlebnisse im Pflegealltag. Sie nahmen viele Tipps und Hinweise für die Pflege und den Alltag mit den pflegebedürftigen Angehörigen mit.. „Ich bin jetzt schon froh, dass ich hergekommen bin und freue mich auf die nächste Woche“, verabschiedete sich eine der Teilnehmerinnen.

Beim nächsten Termin am kommenden Donnerstag, 10.11.2016 werden angepasst auf die Bedürfnisse und Wünsche unter anderem Informationen zu Pflegesachleistungen, Hilfsmitteln, Verhalten in eskalierenden und Umgang mit emotional belastenden Situationen im Mittelpunkt stehen.

Für Rückfragen: Ute Kwasnitza, Unternehmenskommunikation, Tel.: 3157


Unser Land kulinarisch erleben

Das St. Vinzenz-Haus lud zur Offenen Cafeteria

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Offene Cafeteria gingen die Bewohnerinnen und Bewohner des St. Vinzenz-Hauses, ihre Angehörigen und Gäste aus der Stadt am Donnerstag auf eine „Kulinarische Deutschlandreise“ von Nord nach Süd und von Ost nach West. 

Claudia Chalupka und ihr Team vom Wirtschaftsdienst hatten keine Mühen gescheut und eine vielseitige Auswahl ganz typischer Speisen aus allen vier Himmelsrichtungen zusammengestellt. Unter anderem servierten sie köstlich duftenden Schinken und Mettwurst auf frisch gebackenem Brot, Gurken aus dem Spreewald, delikate Fischhappen, Russischen Zupfkuchen und Bayerische Creme mit Sahnehaube und einer Fruchtsoße. 

Die Damen und Herren genossen diese besonderen Köstlichkeiten. Sie erlebten miteinander einen Nachmittag in gemütlicher Runde.

„Solche Veranstaltungen liegen uns sehr am Herzen“, so Einrichtungsleiter Tim Smiezewski. Sie bringen Abwechslung in den Alltag der Seniorinnen und Senioren. Gemeinsam entwickeln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege- und Betreuungseinrichtung dafür immer wieder neue Ideen.


Das St. Vinzenz-Haus kürte seine Weinkönigin

Wenn die Tage kürzer, die Nächte kühler werden und der erste Reif morgens auf Wiesen und Autoscheiben entsteht, ist die Zeit der Weinlese. In der Gelsenkirchener Innenstadt nahm das St. Vinzenz-Haus das zum Anlass, die Wahl der Weinkönigin auszurufen. An schön gedeckten Tischen und bei einem guten Tropfen trafen sich die Bewohnerinnen und Bewohner zu einem fröhlichen Nachmittag. Die Livemusik von Udo Dieckmann brachte die Königin-Anwärterinnen schnell in die richtige Stimmung. Sie schunkelten, klatschten und tanzten paarweise oder im großen Kreis.

Vor der Inthronisierung wurde es aber deutlich sachlicher. Um die Wahl zu gewinnen, gab es einige knifflige Quizfragen. Die höchste erworbene Punktzahl regelte die Nachfolge bei den Blaublütern: Für ein Jahr übernimmt Waltraud Büchner die royale Hauptrolle in der Einrichtung. Die Untertanen gratulierten und ließen wissen, dass mit der neuen Würde keine Bürde verbunden ist – die Regentschaft soll der Königin nur Freude bereiten.


Neue Einrichtungsleitung für das Vinzenz-Haus berufen

Zum 01.10.2016 wird Herr Tim Smiezewski die Aufgabe der Einrichtungsleitung in der Pflege- und Betreuungseinrichtung St. Vinzenz-Haus der St. Augustinus Heime GmbH übernehmen.

Nach dem Weggang der bisherige Einrichtungsleitung Frau Capani hatte Herr Smiezewski diese Aufgabe bereits als kommissarische Einrichtungsleitung erfüllt. Nunmehr hat der Verwaltungsrat der St. Augustinus Heime GmbH der dauerhaften Berufung von Herrn Smiezewski auf diese Position zugestimmt.

„Wir freuen uns, dass sich Herr Smiezewski für diese wichtige Position im St. Vinzenz–Haus entschieden hat,“ so Ansgar Suttmeyer, Betriebsleiter der St. Augustinus Heime GmbH. „Herr Smiezewski engagiert sich als examinierter Altenpfleger und verantwortliche Pflegefachkraft seit über zehn Jahren in unserem Unternehmen und damit für die uns anvertrauten alten und hilfebedürftigen Menschen.
Mit Herrn Smiezewski wechselt damit ein langjähriger Mitarbeiter in die Führungsebene, der die vielfältigen Aufgaben und Leistungen unserer Einrichtung weiterentwickeln und auch sicher neue Akzente in der stationären Altenhilfe der St. Augustinus Heime GmbH setzen wird. Hierfür wünschen wir Herrn Smiezewski viel Erfolg und Gottes Segen“

Gleichzeitig sprach der Betriebsleiter Herrn Smiezewski seinen Dank dafür aus, dass er die Geschicke der Einrichtung in der Übergangsphase seit März 2016 als kommissarische Einrichtungsleitung in guten und verlässlichen Bahnen geleitet hat.


Hier lass‘ ich es mir gutgehen…

Das St. Vinzenz-Haus ist seit Anfang September um ein attraktives Angebot für seine Bewohner reicher: Ein Wellness-Bad.

Einmal so richtig entspannen, sich bei einer Massage verwöhnen lassen, ein Fußbad oder eine Maniküre genießen oder auch einfach mal die Haare waschen lassen – Wünsche, die wohl jeder kennt. Nun können sie auch im St. Vinzenz-Haus erfüllt werden. In einem ehemaligen Wohnbereichsbad im Wohnbereich 2, ist eine wahre Oase entstanden mit einer großen Wanne, die Wände in Pastelltönen gestrichen, Handtücher und Dekoration Ton in Ton aufeinander abgestimmt und mit Stimmungsleuchten und Bildern, die von Urlauben an der See träumen lassen.

Begeistert nahmen vor allem die Seniorinnen der Pflege- und Betreuungseinrichtung das Wellnessbad in Augenschein. „Das ist wirklich toll“, freuen sie sich mit dem kommissarischen Einrichtungsleiter Tim Smiezewski und Cornelia Rudka, Leiterin des Betreuungsteams,  auf entspannende Stunden. 

Einmal monatlich wird es ab Oktober ein Wellness-Angebot geben. Doch auch eine individuelle Nutzung außerhalb dieser Zeit ist möglich. Der Friseur, der bis vor kurzem den Raum nutzte, hat seinen Salon inzwischen im Erdgeschoss bezogen und bietet seinen Service an jedem Mittwoch an.


Ein Nachmittag im Stadtgarten

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen machten sich die Bewohnerinnen und Bewohner des St. Vinzenz-Hauses an zwei Tagen auf zu einem Spaziergang durch den Gelsenkirchener Stadtgarten.

Sie erfreuten sich an den Blüten im Rosengarten und erzählten begeistert von früheren Spaziergängen. Auch die wilden Gänse aus Kanada, die sich am See niedergelassen haben, zogen die Blicke der Damen auf sich. Noch beim Kaffeetrinken auf der Terrasse des Hotels Maritim führten sie angeregte Gespräche. Sie genossen den köstlichen Kuchen – es gab Himbeer-Sahne- und Pfirsich-Kokos-Torte oder Pflaumenkuchen – und freuten sich über einen rundum gelungenen Nachmittag.

Zum Abendessen waren dann alle wieder zurück zu Hause in der Pflege- und Betreuungseinrichtung. 


Jetzt geht die Party richtig los

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Sommerfest im St. Vinzenz-Haus

Das jährliche Sommerfest ist eines der Höhepunkte für die Bewohnerinnen und Bewohner im St. Vinzenz-Haus. In diesem Jahr allerdings ließ das Wetter leichte Zweifel aufkommen, ob wir uns denn wirklich noch im Sommer befinden. Doch der fröhlichen Stimmung konnten niedrigen Temperaturen und grauer Himmel nichts anhaben. In warme Kleidung und zum Teil sogar in kuschelige Decken gehüllt, erlebten die Damen und Herren auch beim diesjährigen Fest einen tollen Nachmittag. Das Betreuungsteam hatte nicht nur die Tische und Pavillons (sommer)festlich dekoriert, sondern auch ein buntes Programm aus Sketch und Miniplaybackshow zusammengestellt. Der Alleinunterhalter Oliver Roth hatte die musikalische Begleitung übernommen und ließ so manchen Hit aus vergangenen Zeiten erklingen. Gerne stimmten etliche der Senioren in seinen Gesang ein. Si schunkelten kräftig mit und einige schwangen sogar das Tanzbein.

Es gab Erdbeertörtchen und Bowle und zum Abschluss des Festes, der auf Grund der Witterung etwas vorgezogen werden musste, wurden duftende Würstchen verspeist. Der Grill dürfte dann wohl einer der begehrtesten Plätze gewesen sein.


Balalaika-Klänge im Café

Fremdartige Klänge waren am Montag in der Cafeteria des St. Vinzenz-Hauses zu hören: Der weißrussische Balalaika-Spieler Sergej Nossow machte auf seiner Reise Station in der Pflege- und Betreuungseinrichtung.

Er gab mit seinem Spiel auf seinem Instrument, das vor allem charakteristisch ist für die russische Volksmusik, einen Eindruck von dessen Vielseitigkeit. Mal ganz zart und sanft, dann wieder stürmisch und wild spielte er alte Weisen und Volkslieder und bekannte Stücke aus Operetten, zum Beispiel das Wolgalied aus „Der Zarewitsch“ von Franz Lehar.

Versunken summten die Zuhörer die Melodien mit und dankten dem Musiker mit kräftigem Applaus für seine Darbietung.


Draußen ist es wunderbar

Im Vinzenz-Haus fand ein Picknick für die Bewohnerinnen und Bewohner statt

Das Veranstaltungsprogramm im St. Vinzenz-Haus ist prall gefüllt. Neben den Terminen, die jedes Jahr wieder in die Planung aufgenommen werden (Sommerfest, Karneval, Adventfeier oder Konzerte) lässt sich das Betreuungsteam immer wieder neue Angebote einfallen. Die Ideen gehen den Mitarbeiterinnen offensichtlich nicht aus. 

So waren die Seniorinnen und Senioren zum Picknick im Garten eingeladen. Doch in diesem Sommer, wo niemand so recht weiß, wie das Wetter am kommenden Nachmittag sein mag, wurde die Umsetzung zu einer ziemlichen Herausforderung. Gemeinsam fanden Betreuungsteam und Technik eine Lösung: In einem geschützten Bereich des Gartens wurden große Pavillons aufgestellt, unter denen die älteren Herrschaften an hübsch dekorierten Tischen Platz nahmen. Das Zwitschern der Vögel und die sommerlich grünen Sträucher und Bäume ringsum ließen vergessen, dass sie sich zum Picknick mitten in der Stadt niedergelassen hatten. Es gab Wein und andere Getränke, Gebäck zum Knabbern, kleine Frikadellen und andere Speisen, die so typisch sind für ein Essen an frischer Luft.

Um diese so richtig zu genießen, ließen die Seniorinnen und Senioren – unterstützt durch ihren Mitbewohner Herrn Neumann an der Mundharmonika – manch fröhliches Lied erklingen.

Die Damen und Herren verbrachten einen tollen Nachmittag in der Natur und hin und wieder schaute sogar die Sonne durch die Wolken.


Eis-Genuss im San Vincenzo

Die Organisatoren der Offenen Cafeteria im St. Vinzenz-Haus müssen wirklich einen guten Draht „nach oben“ haben: Pünktlich zum Nachmittag im Eiscafé öffnete auch der Himmel seine Wolken und ließ wirklich sommerliche Temperaturen zu. Da schmeckten die süßen Köstlichkeiten, die Claudia Chalupka und ihr Team vom Wirtschaftsdienst in der Pflege- und Betreuungseinrichtung vorbereitet hatten, besonders gut.

Und so war die Cafeteria wieder bis auf den letzten Platz gefüllt. Auch viele Angehörigen und einige Gäste hatten sich zu den Bewohnerinnen und Bewohnern gesellt. Claudia Chalupka und ihre Mitarbeiterin Doris Baukus hatten alle Hände voll zu tun, um die Wünsche zu erfüllen. Geduldig und immer mit einem Lächeln servierten sie Floridabecher, gemischtes Eis mit Kirschen, Eiscafé oder –schokolade. „Es ist toll, dass unser Angebot so gut angenommen wird“, freuen sie sich.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner im St. Vinzenz-Haus sind die regelmäßigen Angebote der Offenen Cafeteria eine willkommene Abwechslung im Alltag. Zu diesen besonderen Terminen stellen die Mitarbeiterinnen immer ganz eine spezielle Auswahl an zusammen. Dabei orientieren sie sich an den Wünschen der Seniorinnen und Senioren, die sie damit nicht selten auf eine Erinnerungsreise zu Erlebnissen und Begebenheiten „von früher“ einladen. Nach dem Frühlingstag in Wien mit Apfelstrudel, Hefezopf und Zuckerwatte ist für Oktober ein Nachmittag mit typischen Speisen aus dem Ruhrgebiet geplant.


Blau und Weiß wir lieben dich

Ein Ausflug zur Arena AufSchalke

Hin und wieder muss man mal raus; die eigenen vier Wände verlassen, etwas anderes sehen und die Umgebung neu entdecken. Auch im Angebot des St. Vinzenz-Hauses  finden sich deshalb Ausflüge zu Zielen in unserer Stadt. Jüngst stand die Arena AufSchalke auf dem Programm. Bei strahlendem Wetter machten sich einige fußballinteressierte Bewohnerinnen und Bewohner, begleitet von einige Mitarbeiterinnen des Betreuungsteams und Angehörigen auf den Weg zum Berger Feld. Nachdem alle Ausflügler samt Rollstühlen und Rollatoren in den eigens dafür gemieteten Fahrzeugen verstaut waren, ging es los. Der Himmel hatte sein blau-weißes Kleid angezogen und erwartete gemeinsam mit Gästeführer Sven Hilling die Besucher bereits an der Arena. 

Von ihm erfuhren die Seniorinnen und Senioren viel Interessantes über das beeindruckende Fußballstation. Zum Beispiel, dass es etwa 30 Minuten dauert, den Rasen rein oder raus zu fahren, in einer Halbzeitpause zirka 12.000 Becher Bier getrunken werden, zur neuen Saison ein neuer 76 Quadratmeter großer Videowürfel – der größte Europas – den alten ersetzen wird und dass die Kosten für eine Jahreskarte im VIP-Bereich im vierstelligen Bereich liegen. Mit leuchtenden Augen genossen vor allem die Herren diesen Blick hinter die Kulissen des Stadions.

Zum Abschluss des ereignisreichen Tages stärkten sich alle mit Currywurst und Pommes – ganz so, wie es sich für einen zünftigen Ruhrgebietsausflug gehört. 


Bewohnerinnen und Bewohner des St. Vinzenz-Hauses auf Wallfahrt

Die jährliche Diözesanwallfahrt für ältere, kranke und behinderte Menschen hat im Terminkalender des St. Vinzenz-Hauses einen festen Platz. Bereits zum 10. Mal nahmen die Bewohnerinnen und Bewohner in diesem Jahr gemeinsam mit vielen älteren Menschen aus dem Bistum Essen daran teil.

Die Wallfahrt zur Schmerzhaften Mutter von Stiepel am 21. Mai stand unter dem Motto: "Selig die Barmherzigen" (Mt 5,7), die Eucharistiefeier unter der Leitung unseres Weihbischofs Ludger Schepers hat bei unseren Bewohnern viele Emotionen geweckt und einen tiefen Eindruck hinterlassen. Nach dem offiziellen Teil gab es einen schmackhaften Eintopf und gute Gespräche.Die teilnehmenden Bewohner brachten für alle, die zu Hause geblieben sind, den Segen mit!


Komm‘ mit nach draußen!

Wenn die Sonne lacht, wer will da schon zu Hause bleiben?

Immer wieder freitags laden die Mitarbeiterinnen des Betreuungsteams im St. Vinzenz-Haus herzlich zu einem Spaziergang oder eine Spazierfahrt mit dem Rollstuhl in die Gelsenkirchener Innenstadt oder einen nahe gelegenen Park ein.

Bei schönem Wetter macht ein Stadtbummel, während dessen sie auch die eine oder andere Kleinigkeit einkaufen können, den Seniorinnen und Senioren viel Spaß. Auch ein Ausflug ins Grüne, bei dem die Damen und Herren sich nicht nur an Blumen und Bäumen erfreuen, sondern auch dem Gezwitscher der Vögel lauschen, tut der Seele gut.


Wie eine Versicherung

Vortragsveranstaltung im St. Vinzenz-Haus über Patientenverfügung und Vorsorge- und Generalvollmacht

Wieder einmal hatte das St. Vinzenz-Haus zu einer Vortragsveranstaltung aus dem Themenkomplex Vorsorge eingeladen. Im Mittelpunkt standen Patientenverfügung, Vorsorge- und Generalvollmacht. 

Dass vielen Menschen dieses Thema sehr wichtig ist, zeigt die erneut sehr gute Beteiligung an der Veranstaltung. Der Referent Frank Raguse, ermunterte die Gäste einmal mehr, sich beizeiten damit zu befassen und berichtete aus seiner Erfahrung mit anderen Mandanten: „Wenn Sie das einmal erledigt haben, haben Sie den Kopf frei!“ Es sei nie zu früh, die persönlichen Verhältnisse zu regeln. „Sehen Sie das wie eine Versicherung, von der Sie ja auch hoffen, dass Sie sie nicht benötigen werden.“

Der Gelsenkirchener Rechtsanwalt und Notar erläuterte wichtige Grundbegriffe und informierte darüber, welche Art der Vorsorge getroffen sein sollte und was mit welcher Vollmacht geregelt werden kann, um die Gewissheit zu haben, dass die eigenen Wünsche im Ernstfall auch umgesetzt werden. 


Es tön(t)en die Lieder

Frühlingssingen mit den Buerschen Sängerknaben

Wieder einmal hatte das St. Vinzenz-Haus seine Bewohnerinnen und Bewohner zum Singen eingeladen. Die Buerschen Sängerknaben waren zu Gast. Diese Mal unterhielten sie die Zuhörer mit fröhlichen Liedern über den Frühling. Und nicht nur das: Die Damen und Herren im Publikum waren wie immer aufgefordert, einige der Titel mitzusingen. Sie ließen sich nicht lange bitten und stimmten mit ein in die Titel, die fast jeder aus der Schulzeit kennt und die so richtig zur Frühlingsstimmung passten. „Es tönen die Lieder…“ oder die „Vogelhochzeit“ und viele andere Lieder waren schon bald aus der Cafeteria zu vernehmen. Wer nicht ganz so textsicher war, fand die richtigen Worte zur Melodie im Textheft, das eigens für die Veranstaltung zusammengestellt worden war.


Tanz im Mai im St. Vinzenz-Haus

Musik macht gute Laune! Und wenn man sich dann noch im Takt bewegen kann, tut das Körper und Seele gut.

Um seinen Bewohnerinnen und Bewohnern etwas Gutes zu tun, lädt das St. Vinzenz-Haus regelmäßig zu Tanzveranstaltungen ein. Anfang Mai war es wieder so weit. Udo Dieckmann war mit seinem Keyboard gekommen und lieferte die musikalische Grundlage für den Tanz-Nachmittag. Und kaum das die ersten Töne zu vernehmen waren, drehten sich die ersten Damen auf der Tanzfläche in der Cafeteria  im Takt, auch wenn sie heute nicht mehr ganz so beweglich und flott sind wie in jüngeren Jahren. Und selbst wer im Rollstuhl sitzt, konnte mit Unterstützung eine „kesse Sohle“ aufs Parkett legen. Viele sangen die alten Schlager laut und begeistert mit und wer nicht mehr ganz so textsicher war, der summte die Melodien.

Alle genossen den Nachmittag in gemütlicher Runde, bei Wein und Knabbereien und mit Erinnerungen an so manchen Tanzabend.


Stöbern in alten Schätzen

Von Büchern über Tücher, Regenschirme, Schmuck und Dekorationsgegenstände für die heimischen vier Wände bis Schallplatten reichte das Angebot des ersten Frühjahrsflohmarktes im St. Vinzenz-Haus. Und nicht nur die alten Schätze lockten viele Kaufinteressenten an. Auch frisch produzierte Eier- und Schokoliköre – Marmeladen und Knabbereien fanden den Weg in die Taschen der Marktbesucher. „Oma Helenes“ Aufstriche in den Geschmacksrichtungen Banane oder Kiwi hatte das Betreuungsteam gemeinsam mit einigen Bewohnern eigens für den Markt angerührt. Der Duft nach frischen Waffeln mit Kirschen und Sahne lockte Besucher, Bewohner und Angehörige in die Cafeteria, wo sie das Gebäck genießen konnten.

Mit viel Engagement und Liebe zum Detail – bis hin zu selbst angefertigten Etiketten für Marmelade und Likör - hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege- und Betreuungseinrichtung den Frühjahrsmarkt vorbereitet. „Dieser Markt war eine tolle Erfahrung. Es hat zwar viel Arbeit, aber auch sehr viel Spaß gemacht“, so der kommissarische Einrichtungsleiter, Tim Smiezewski. „Vielleicht können wir in der Vorweihnachtszeit zu einem Adventmarkt einladen.“

Der Erlös des Marktes kommt den Bewohnerinnen und Bewohnern des St. Vinzenz-Hauses zu Gute.


Im Café bei Apfelstrudel, Hefezopf und Zuckerwatte

Offene Cafeteria im St. Vinzenz-Haus

Regelmäßig lädt das St. Vinzenz-Haus seine Bewohnerinnen und Bewohner, deren Angehörige und auch externe Gäste zur Offenen Cafeteria ein. Dafür überlegen Claudia Chalupka und ihr Team sich immer etwas ganz besonderes, was bei den Seniorinnen und Senioren häufig mit Erinnerungen an die vergangenen Zeiten, an Reiseziele, die sie mit der Familie ansteuerten oder andere Erlebnisse verbunden ist. So war die Österreichische Hauptstadt Wien dieses Mal das Ziel des kulinarischen Nachmittags. Die Cafeteria war sehr gut gefüllt. Neu ankommende Gäste wurden von Stimmengewirr und leiser Musik empfangen. Die Damen und Herren verbrachten bei Apfelstrudel und Hefezopf mit Nussfüllung, Zuckerwatte und Popcorn eine schöne Zeit.


Stark für dich und mich

Erstmals fand im St. Vinzenz-Haus eine Veranstaltungsreihe für pflegende Angehörige statt

Zu Hause bleiben, solange es geht, das wünschen sich die meisten Menschen, wenn sie Unterstützung und Pflege benötigen. Meist übernehmen ihnen nahestehende Personen diese verantwortungsvolle Aufgabe. Nicht selten gehen sie dabei an ihre physischen und psychischen Grenzen.

Durch ihre tägliche Arbeit für pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren und ihre Verwandten sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Vinzenz-Hauses auch mit dem Thema Pflege zu Hause vertraut. Sie möchten deshalb pflegenden Angehörigen bei ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit zur Seite stehen. Aus diesem Grund entwickelten sie gemeinsam ein Konzept für eine Veranstaltungsreihe rund um das Thema Pflege von Angehörigen.

In einer angenehmen Atmosphäre trafen sich interessierte Menschen an vier aufeinanderfolgenden Donnerstagen mit Fachkräften aus dem Pflegedienst und dem Betreuungsteam, um sich auszutauschen und Antworten, Hinweise und Tipps zu Fragen und Problemen des Pflege-Alltags zu Hause zu bekommen. Aufmerksam und einfühlsam führte Wohnbereichsleiter Tim Smiezewski jeweils durch die Abende. Unterstützt wurde er dabei an allen Abenden durch Silvia Roßkopf aus dem Betreuungsteam und von Kolleginnen aus dem Pflegedienst. Sie alle können aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen und sich vor allem gut in die Situation der Teilnehmer hineinversetzen. So entstand ein intensiver, sehr offener und berührender Austausch, in den die Gäste auch eigene Erfahrungen einbrachten.

Die Pflegefachkräfte stellten nicht nur Tipps und Hilfen, die die Pflege zu Hause erleichtern vor. Sie vermittelten auch Informationen über den Umgang mit psychischen und physischen Belastungen, die sich unweigerlich einstellen können, wenn jemand tagtäglich rund um die Uhr ein Familienmitglied versorgt. Für den letzten Abend, an dem sich alles um das eigene Wohlbefinden drehte, hatte Silvia Roßkopf  eine ausgebildete Therapeutic Touch-Trainerin eingeladen. Anja Hohmeyer, die gleichzeitig auch Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin ist, zeigte den anwesenden Damen und Herren kurze Übungen aus der „energetischen Hausapotheke“, die sie in ihren Alltag integrieren können und die ihnen helfen, in Stresssituationen zur Ruhe zu kommen und sich „selbst Energie“ zu geben. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass es oft die kleinen Dinge sind, die helfen können, wenn wir uns dessen bewusst machen.

„Bis Donnerstag!“, verabschiedeten sich die Teilnehmer zum Ende der Veranstaltungsreihe lächelnd und mit einem Augenzwinkern. Denn die gemeinsamen Abende haben allen gut getan. Sie werden auf jeden Fall in Kontakt bleiben und planen, sich künftig immer wieder mal zu treffen. Das St. Vinzenz-Haus hat auch hierfür seine Unterstützung zugesagt.



Pflegekurs trotz Weiberfastnacht

Erfolgreicher Start der Veranstaltungsreihe im St. Vinzenz-Haus

Bunte Kostüme, ausgelassene Tänze, lautstarker Gesang und gute Laune sind eigentlich die typischen Kennzeichen eines Weiberfastnachtsabends. Das St. Vinzenz-Haus hatte trotz des Datums zum Start der neuen Veranstaltungsreihe für pflegende Angehörige eingeladen und neun interessierte Menschen waren der Einladung gefolgt. Wenn auch Kostüme, Gesang und Tänze fehlten, so war doch die Atmosphäre sehr angenehm und aufgelockert. Dazu trugen nicht zuletzt die Mitarbeiter der Pflege- und Betreuungseinrichtung bei, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Tipps und Hilfen für die Pflege und den Alltag mit den pflegebedürftigen Angehörigenmit zu Hause vermittelten. Wohnbereichsleiter Tim Smiezewski hatte Moderation übernommen. Unterstützt wurde er durch Sylvia Rosskopf vom Betreuungsteam und Sabrina Bülow und Natalie Jochem  aus dem Pflegeteam seines Wohnbereiches.

Verantwortungsvoll und engagiert pflegen sie die Ehefrau oder die Mutter, oder machen sich schon jetzt Gedanken, wie es einmal werden könnte, wenn dieser Zeitpunkt gekommen ist. Die Damen und Herren hatten viele Fragen und Probleme auf dem Herzen. Probleme beim Zähneputzen und der Medikamentengabe, Vermeidung und Versorgung von Dekubitus sind nur einige Beispiele. Aber sie nahmen noch weitere Informationen mit nach Hause: Schutz vor Infektionen ist wichtig, auch wenn es Überwindung kostest, bei der Versorgung so nahe stehender Menschen Handschuhe oder gar einen Mundschutz zu tragen; Hinweise, wo sie Unterstützung bekommen können, falls Handläufe oder andere Maßnahmen zur Wohnfeldanpassung notwendig werden und vieles mehr. So zeigten die Pflegefachkräfte Sabrina Bülow und Natalie Jochem nicht nur, wie ein Pflegebett den Alltag erleichtern kann. Sie erläuterten auch den Einsatz von Dingen, die in jedem Haushalt vorhanden sind (Handtücher, Decken) für eine angenehme Lagerung der betreuten Person.

So entwickelte sich schnell eine Gesprächsrunde, in die die Pflegenden auch eigene Erfahrungen einfließen ließen.

„Ich nehme eine Antwort auf meine wichtigsten Fragen mit nach Hause. Vielen Dank!“ zufrieden lächelnd und irgendwie erleichtert ging einer der Gäste nach Abschluss der Veranstaltung nach Hause. Gleich am nächsten Tag wird er Kinderzahnpasta besorgen, und künftig die Tabletten im Mörser zerkleinern.

Beim nächsten Termin am 11.2. werden alle wieder dabei sein.


St. Vinzenz „Helau!“

 

Auf ihrer Tour durch die Stadt machten die Bismarcker Funken samt Prinz und Prinzessin wieder einmal Station im St. Vinzenz-Haus. Die Seniorinnen und Senioren hatten viel Spaß am Besuch des Hofstaates mit Prinzessin Cornelia I. und Prinz Philipp I. und den fröhlichen Tänzen der Funkengarde.

Insbesondere die Minigarde mit ihrer jüngsten, erst vier Jahre alten Tänzerin begeisterte die Damen und Herren in der karnevalistisch geschmückten Cafeteria. Schnell machte sich die Karnevalsstimmung breit, zogen gute Laune und Fröhlichkeit durch die Reihen. Die Bewohnerinnen und Bewohner sangen und schunkelten kräftig mit.

Für eine Bewohnerin war es ein ganz besonderer Tag: Maria-Anna Grewe feierte ihren 89. Geburtstag. Sie durfte sich über ein spezielles Ständchen freuen.


Ein verschlossenes Haus öffnen

Gesprächskreis über Kommunikation und Umgang mit demenzkranken Menschen

„Der Demenzkranke ist wie ein Haus mit verschlossenen Schlagläden“, sagt Wolfgang Wessels von der Alzheimer Gesellschaft Bochum. „Und dennoch gibt es den einen oder anderen, der vielleicht nicht ganz so fest geschlossen ist.“ Ein Blick ins Gesicht, eine Berührung können Öffner sein. Denn auch wenn die verbale Unterhaltung immer schwieriger wird, kann es gelingen, ihn über emotionale Wege zu erreichen.

Um Kommunikation mit einem Menschen, der an Demenz erkrankt ist, ging es bei einer Veranstaltung unter der Überschrift „Wir verstehen uns“, zu der das St. Vinzenz-Haus eingeladen hatte. Dass dieses Thema viele beschäftigt, wurde schon an der regen Beteiligung - deutlich. Auch einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren unter den Teilnehmern. Viele Angehörige waren gekommen, um von dem Experten des Demenz-Servicezentrums Ruhr zu erfahren, wie sie sich richtig verhalten können, was sie tun können für Mutter, Vater oder Schwester. Oft sichtlich bewegt schilderten sie ganz konkrete Erlebnisse und Situationen mit demenzkranken Verwandten.

„Lassen Sie sich ein auf die Welt des Erkrankten“, so Wolfgang Wessels. „Und sprechen Sie mit ihm darüber, zum Beispiel über den längst verstorbenen Partner, wenn dieser in seiner Welt noch lebt – auch wenn es Ihnen schwerfällt.“ Extrem viel Geduld, Ruhe und Beharrlichkeit brauchen Menschen, die die Begleitung eines an Demenz erkrankten Angehörigen übernehmen – und hin und wieder eine Auszeit, um sich selbst etwas Gutes zu tun. Viele Tipps und Hinweise konnten die Gäste aus der Veranstaltung mitnehmen, so unter anderem über Möglichkeiten der Unterstützung durch Angebote der Pflegekassen, denn diese würden keineswegs immer ausgeschöpft. 


Konzert des Knappenchores Bergwerk Consolidation

Zu einem nachweihnachtlichen Singen waren die Herren des Knappenchores Bergwerk Consolidation im St. Vinzenz-Haus zu Gast.

Die dargebrachten Lieder spannten einen weiten Bogen vom bergmännischen über geistliches bis hin zu weihnachtlichem Liedgut. Die vorgetragenen kurzen Gedichte, kleinen Geschichten und Anekdoten erinnerten an die Zeit, als in Gelsenkirchen und im gesamten Ruhrgebiet noch die Kohle den Alltag Menschen bestimmte.

Mit ihrem kostenlosen Konzert bereiteten die Sangeskünstler, der im nächsten Jahr seit 100 Jahren besteht, den Seniorinnen und Senioren einen stimmungsvollen nachweihnachtlichen Nachmittag.


Nachweihnachtlicher Gesang im St. Vinzenz-Haus

Zur Weihnachtszeit gehören Lieder wie das Plätzchenbacken und der Weihnachtsbaum. Im St. Vinzenz-Haus erfreuten gestern die 35 Sängerinnen und Sänger des Großen Seniorenchores der Neuapostolischen Gemeinde Gelsenkirchen die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrem Gesang.

Unter der Leitung von Annemarie Schürmann brachten die stimmlich sehr gut aufgestellten Damen und Herren weihnachtliches Liedgut zu Gehör. Und nicht nur das Zuhören machte den Seniorinnen und Senioren viel Freude. Auch zum Mitsingen bekannter Melodien ließen sie sich gerne animieren. Beim Singen der gemeinsamen Lieder erfüllten ihre Stimmen die Cafeteria der Pflege- und Betreuungseinrichtung, wo auch der hübsch geschmückte Weihnachtsbaum noch zur passenden Stimmung beitrug.

Und Plätzchen gab es auch: Als kleines Dankeschön für das kostenlose Konzert überreichte Cornelia Rudka, Leiterin der Sozialen Dienste im St. Vinzenz-Haus, dem Chor eine große Dose mit leckerem Gebäck..


Sternsinger bringen Segen in das St. Vinzenz-Haus

Als Heilige Drei Könige gekleidet ziehen in diesen Tagen wieder Mädchen und Jungen durch die Straßen. Sie gehen von Haus zu Haus und bringen mit ihren Liedern den Weihnachtssegen.

Die Sternsinger der Propsteigemeinde St. Augustinus besuchten auch die Bewohnerinnen und Bewohner im St. Vinzenz-Haus und der benachbarten Seniorenwohnungen. Dabei baten sie um Spenden für Kinder in Not. Die gesammelten Gelder werden Kindern in Bolivien zu Gute kommen. Organisiert und vorbereitet wird die Sternsinger-Aktion in der Propsteigemeinde jedes Jahr durch Sr. Rosa, die Beauftragte der Gemeinde für die Sternsinger.

Das Thema Respekt steht im Mittelpunkt der diesjährigen Sternsinger-Aktion. „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – Bolivien und anderswo!“ lautet das Motto.


Unser Weihnachtsbaum ist der schönste

Das hat bereits Tradition: Immer kurz vor dem Heiligen Abend kommen Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten St. Martin ins St. Vinzenz-Haus, um den Weihnachtsbaum im Eingangsbereich zu schmücken. Bepackt mit Kartons voller Weihnachtsschmuck, den sie selbst gebastelt hatten, kamen sie auch dieses Jahr und machten sich – unterstützt durch ihre Erzieherinnen – gleich ans Werk. Mit leuchtenden Augen und voller Begeisterung behängten sie die Zweige mit Sternen, Kringeln und Herzen. Viele Seniorinnen und Senioren schauten ihnen dabei zu. Sicher dachte die eine oder der andere dann auch daran, wie es früher war, als sie selbst mit der Familie den heimischen Weihnachtsbaum mit Kerzen, Kugeln und  Lametta verzierten.

Mit einem Weihnachtsständchen verabschiedeten sich die Kinder und marschierten zurück in ihren Kindergarten gleich um die Ecke. Zum Dank für ihre Unterstützung bei den Weihnachtsvorbereitungen nahmen sie zwei große bunte Teller voller Naschereien mit.


Adventskonzert im St. Vinzenz-Haus

„Das Singen gehört zur Adventszeit wie das Backen!“ mit diesen Worten begrüßte Cornelia Rudka, die Leiterin des Betreuungsteams im St. Vinzenz-Haus die Bewohnerinnen und Bewohner und zahlreiche Angehörige zum Adventskonzert mit den Buerschen Sängerknaben. Und die acht Herren des Chores ließen sich nicht lange bitten. Mit Liedern wie „Macht hoch die Tür“, „Tochter Zion“ und „Kling Glöckchen“ , Texten und Gedichten brachten sie eine fast schon weihnachtliche Stimmung in die Cafeteria der Pflege- und Betreuungseinrichtung. Und auch die Seniorinnen und Senioren stimmten kräftig mit ein. Wer nicht mehr so ganz textsicher war, fand in dem vorbereiteten Liedheft die entsprechende Unterstützung.


Adventfeier im St. Vinzenz-Haus

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Leitet Herunterladen der Datei ein> Hier bekommen Sie einen Eindruck von einer der diesjährigen Adventfeiern im St. Vinzenz-Haus.

Eine besondere Atmosphäre! Und nicht nur in der Weihnachtszeit spürt man in der Einrichtung den besonderen Spirit.


Vinzenzianer bummeln auf dem Weihnachtsmarkt

Viel besser kann das gar nicht sein: Wer im St. Vinzenz zu Hause ist, der lebt mitten in der City und hat die Lichter und Gerüche des Gelsenkirchener Weihnachtsmarktes ganz in seiner Nähe. Der Weg dahin fällt zwar nicht jedem leicht, aber dafür ist ja das Team da und hilft dabei, Wünsche wahr werden zu lassen. 

Fünfzehn Senioren waren gestern unter den Lichterketten am Glühweinstand und gönnten sich zum Abschluss eine deftige Wurst. Es war ein sehr emotionaler Ausflug. Ganz intensiv waren für einen erblindeten Bewohner die vielen mit Erinnerungen verbundenen Gerüche. Zimt, Nelken, Vanille und der Duft von Punsch und Kerzen sind untrennbar mit dem Advent verbunden und vielen kommen Bilder aus der Kindheit oder der Zeit mit den eigenen kleinen Kindern unwillkürlich in den Sinn.

Das Team des St. Vinzenz-Hauses hatte viele Begleiter im Einsatz. Mit der Stammfrauschaft und vier Praktikanten aus dem Berufskolleg klappte alles sehr gut. Oft wurde die Gruppe von Passanten angesprochen, die diese Aktion sehr bemerkenswert und einmalig fanden.


Ländliches Kaffeetrinken lockte viele Besucher ins St. Vinzenz-Haus

„Das finde ich toll!“ Claudia Chalupka, Leiterin des Hauswirtschaftsdienstes im St. Vinzenz-Haus ist glücklich über die gefüllte Cafeteria. Der Einladung der Pflege- und Betreuungseinrichtung zum „Ländlichen Kaffeetrinken“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe Offene Cafeteria waren so viele Bewohnerinnen und Bewohner gefolgt, dass sogar noch zusätzliche Sitzplätze aus den Wohnbereichen bereitgestellt werden mussten. Ganz Familien waren gekommen, um es sich bei Streuselkuchen und Kaffee oder frisch belegten Broten mit deftiger Hausmacherwurst und Schinken gut gehen zu lassen. In gemütlicher Runde saßen sie beieinander und genossen die angebotenen Köstlichkeiten.

Claudia Chalupka und ihr Team freuen sich, dass ihr Konzept so gut ankommt. Auch für 2016 halten sie einige Überraschungen bereit.


Schmerzen? Der Mensch gehört in den Mittelpunkt!

Im Rahmen eines Vortragsabends zum Thema „Schmerzen? Pille und gut?!“ im St. Vinzenz-Haus ging es unter anderem um akute Schmerzen, beispielsweise nach einer Operation, aber vor allem um chronische Schmerzen und die unterschiedlichen Möglichkeiten ihrer Behandlung.

Nicht selten äußern Angehörige, Pflegende oder auch der behandelnde Arzt Zweifel, wenn ein Patient über Schmerzen klagt. Thomas Marx, Leiter der Schmerztherapie im Marienhospital Gelsenkirchen, stellte schnell zwei Dinge klar: Schmerz ist das, was der Betroffene empfindet! UND Der Patient hat immer Recht! Denn nur er weiß, dass er Schmerzen hat und wie stark sie sind.

Dabei muss nicht immer eine Schädigung des Gewebes (Verletzung) sichtbar sein. Zum Beispiel neigen Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, Phantomschmerzen oder Tumorschmerzen (auch durch eine Therapie entstandene) dazu chronisch zu werden. Häufig werden diese Ursachen nicht als solche erkannt. Ein Schicksal sind sie dennoch nicht. Auf der Grundlage einer vertrauensvollen Beziehung können Arzt und Patient einen guten Ansatz für die Behandlung entwickeln. Dabei stellen Medikamente nur einen Teil der Therapie dar. Die Physiotherapie – weil der Patient in Bewegung, auch im übertragenen Sinne, kommen muss -  und seine Unterrichtung sind weitere Bausteine eines individuellen Konzeptes der Therapie. Eine gut abgestimmte Behandlung trägt zur Erhöhung der Lebensqualität des Patienten bei.

„Einander zuhören und wahrnehmen“, so Thomas Marx, „steht am Anfang einer erfolgreichen Schmerzbehandlung.“


Lieder und Lesungen im St. Vinzenz-Haus

Himmlisch, wenn Musik und Reime alte Zeiten zurück bringen

Zwischen dem Ribbeck von Ribbeck, seinem Birnbaum und der Freiheit der Gedanken bewegte sich am Freitagnachmittag das Unterhaltungsangebot im St. Vinzenz-Haus. Der Propsteichor war gekommen und trug unter der Leitung von Wolfgang Ballhausen Lieder mit hohem Bekanntheitsgrad aus alten Zeiten vor. Zudem rezitierte Katharina Wassong, ein sehr engagierte Ehrenamtlerin aus der Gemeinde, Texte und Gedichte von zum Beispiel dem Romantiker von Eichendorff oder von Theodor Fontane aus dem poetischen Realismus.

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Tanz in den Herbst


Dafür ist es nie zu früh!

Vortragsveranstaltung im St. Vinzenz-Haus über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Generalvollmacht

Wieder einmal hatte das St. Vinzenz-Haus zu einer Vortragsveranstaltung der Reihe „Selbstbestimmt bis zuletzt“ eingeladen. Eines wurde im Laufe des Abends ganz deutlich: das Thema Vorsorge ist wichtig. Es ist nie zu früh, sich damit zu beschäftigen und die persönlichen Verhältnisse rechtzeitig zu regeln. „Wenn Sie das einmal erledigt haben, haben Sie den Kopf frei! Das bestätigen mir viele Mandanten“, ermunterte der Referent Frank Raguse, Gelsenkirchener Rechtsanwalt und Notar, die Teilnehmer.

Wieder einmal waren viele Gäste in das St. Vinzenz-Haus gekommen, um sich von einem Experten in die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Generalvollmacht einführen zu lassen. Frank Raguse erläuterte wichtige Grundbegriffe und informierte darüber, welche Art der Vorsorge getroffen sein sollte und was mit welcher Vollmacht geregelt werden kann, um die Gewissheit zu haben, dass die eigenen Wünsche im Ernstfall respektiert werden. 

Viele Interessenten hatten außerdem gerne die Einladung angenommen, sich vor der Veranstaltung bei einer Führung einmal im St. Vinzenz-Haus umzuschauen und sich über die Einrichtung selbst zu informieren. Einrichtungsleiterin Silke Capani, ihre Stellvertreterin Veronika Fritzsche und Gruppenleiter Tim Smiezewski führten sie durch die Räumlichkeiten und beantworteten ihre Fragen zum Wohnen und Leben im St. Vinzenz-Haus.


Demenz – vergiss mich nicht!

Bewohnerinnen und Bewohner im St. Vinzenz-Haus erlebten den Welt-Alzheimertag

Etwa 85 Prozent der Damen und Herren, die im St. Vinzenz-Haus leben, leiden an einer demenziellen Erkrankung. Gerne schloss die Pflege- und Betreuungseinrichtung sich deshalb den Aktivitäten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft an, um einen Einblick in den Alltag der Menschen mit Demenz zu geben. 

Bei strahlendem Sonnenschein absolvierten die Seniorinnen und Senioren vor dem Gebäude zunächst ein paar Koordinationsübungen, um Körper und Geist munter zu machen. Daran beteiligten sich auch einige Mitarbeiterinnen. Und dann kamen auch schon die Mädchen und Jungen aus dem benachbarten Kindergarten St. Martin, um gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern bunte Luftballons mit Grüßen aus dem St. Vinzenz-Haus in den Himmel starten zu lassen. 

Am Nachmittag besuchten einige Damen, begleitet durch Mitarbeiterinnen des Betreuungsteams, die zentrale Veranstaltung „Gemeinsam leben mit Demenz – wir machen mit!“  im Musiktheater im Revier. Hier konnten sie das Tanzbein schwingen oder einfach bei Kaffee und Kuchen den Melodien lauschen. Sie genossen es, zusammen zu sein, etwas. Außerdem fanden Vorträge über Diagnostik und Therapie und eine Podiumsdiskussion statt.

Der Besuch von Veranstaltungen außerhalb der Einrichtung gehört ebenso zum Angebot des St. Vinzenz-Hauses wie die zahlreichen monatlichen Events aus dem Programm des Betreuungs- und Sozialdienstes. So sind zum Beispiel die regelmäßigen Besuche im Tanzcafé Sel bereits zu einem beliebten Ereignis geworden.


Seniorinnen und Senioren zu Besuch bei Tiger, Affe und Co.

 

Ein Tag in der ZOOM-Erlebniswelt: „Ach, das war schön!“, darin sind sich die Damen und Herren aus dem St. Vinzenz-Haus, die jüngst zu einem Besuch in der ZOOM-Erlebniswelt aufgebrochen waren, einig! Begleitet von sieben Mitarbeiterinnen hatten sie sich auf den Weg gemacht. Und sie genossen die Reise durch drei Kontinente sichtlich. Obwohl es bei sommerlichen Temperaturen auch anstrengend war, wollten sie sich nichts entgehen lassen. Da war es gut, dass die Organisatoren des Ausfluges vorgesorgt und ein paar Rollstühle reserviert hatten. So konnten die Seniorinnen und Senioren sich zwischendurch etwas  ausruhen. Am besten hat es ihnen in der Asienwelt gefallen: „…weil dort alles eben ist und auch ältere Menschen sich dort gut und ohne auf Stolperfallen achten zu müssen, bewegen können!“



Sommer, Sonne, Strand!

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Offene Cafeteria“ lud das St. Vinzenz-Haus ein zu einem kulinarischen Strandtag

Ende Mai war es wieder einmal soweit: Bewohnerinnen und Bewohner des St. Vinzenz-Hauses, ihre Angehörigen und externe Gäste waren ganz herzlich eingeladen, schöne Erinnerungen an einen Tag am Meer lebendig werden zu lassen. Extra für diesen Nachmittag wurde die Cafeteria in ein maritimes Flair getaucht. Bei Köstlichkeiten, die an einen Urlaubstag an der See erinnern, hörte manch einer vielleicht sogar die Wellen rauschen. Und wer mochte, könnte zu Melodien von der Waterkant ein wenig das Tanzbein schwingen.

Die Leiterin des Wirtschaftsdienstes in der Pflege- und Betreuungseinrichtung, Claudia Chalupka, und ihr Team hatten sich entsprechend dem Motto des Nachmittags gekleidet und die passenden Speisen zusammengestellt. Bei frisch gebackenem Butterkuchen und duftendem Kaffee, leckeren Fischhappen, Katenrauchmettwurst oder Roter Grütze aus Erdbeeren mit Vanillesoße oder Sahne ließen es sich die Anwesenden so richtig gut gehen.


„Du hast mein Geld gestohlen!“

Die Demenz und damit ein Thema, das nicht erst seit Filmen wie „Honig im Kopf“ oder „Still Alice – mein Leben ohne gestern“ viele bewegt, stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung im St. Vinzenz-Haus. Viele Angehörige Betroffener und interessierte Menschen waren der Einladung in die Cafeteria der Pflege- und Betreuungseinrichtung  gefolgt.

Unter der Überschrift "Du hast mein Geld gestohlen!" ging der Referent, Tim Smiezewski, einfühlsam und dabei dennoch offen und ehrlich an das Thema heran. Es gibt zwei große und viele kleinere Demenzformen, erläuterte er und ging auf die Alzheimer-Demenz und die Vaskuläre Demenz besonders ein. Der Leiter eines Wohnbereiches konnte anhand von zahlreichen Beispielen aus seiner täglichen Praxis den Teilnehmern Mut machen, sich „in die Schuhe des Erkrankten“ zu begeben, auf seiner Ebene zu stehen. „Stellen Sie sich vor, Sie wachen plötzlich in China auf. Sie verstehen die Sprache nicht, alles ist fremd, sie wissen gar nicht, wo sie sich befinden. Sie bekommen Angst. Panik befällt Sie. – So ähnlich geht es einem Demenzkranken“, versuchte er, den Anwesenden ein Gefühl für die Erkrankung zu vermitteln.

Gleichbleibende Tagesabläufe, eine feste Struktur sind wichtig für Menschen mit Demenz. Angehörige sollten nichts persönlich nehmen, auch in sehr unangenehmen Situationen, eher für Ablenkung sorgen und ein anderes Thema anschneiden. Was allerdings nicht immer gelinge, wie einige der Zuhörer berichteten. Sie hatten außerdem zahlreiche Fragen auf dem Herzen, die Tim Smiezewski, die Leiterin der Einrichtung Silke Capani und Sylvia Roßkopf vom Betreuungsteam kompetent beantworteten: Schuhcreme im Kühlschrank und andere ungewöhnliche Situationen können erste Hinweise für eine Demenzerkrankung sein. Hinter einer vermuteten Demenz könne sich auch eine Depression verbergen. Auch eine Verbindung zu Parkinson sei möglich. In solchen Fällen sollte immer eine Abklärung im Rahmen eines Klinikaufenthaltes erfolgen.

Abschließend stellte Sylvia Roßkopf alternative Angebote aus dem Spektrum des St. Vinzenz-Hauses vor. Sie ist ausgebildet in Therapeutic Touch, Aromatherapie und Fußreflexzonenmassage und setzt diese Verfahren in der Betreuung ein. Von diesen Angeboten profitieren auch die Demenzkranken.


Ein „Helau“ auf das St. Vinzenz-Haus

 

Die närrische Zeit ist auch im St. Vinzenz-Haus angekommen. Der Besuch der Bismarcker Funken in der Pflege- und Betreuungseinrichtung gehört dann einfach dazu. Gestern war es wieder soweit. Auf ihrer Tour durch die Stadt machten Prinz und Prinzessin in der Cafeteria Station. Das Gelsenkirchener Stadtprinzenpaar Dominik I (Hoffmann) und Anja I (Stepanowski) hatten ihren gesamten Hofstaat mitgebracht. Mit fröhlichen Tänzen begeisterten Solomariechen Romina und die anderen Tänzerinnen der Funkengarde die Seniorinnen und Senioren. Sie verbreiteten gute Laune und Fröhlichkeit. Und die Damen und Herren aus dem St. Vinzenz-Haus – alle karnevalistisch gekleidet – ließen sich schnell anstecken von der Karnevalsstimmung. Sie sangen mit, schunkelten und genossen den Nachmittag miteinander.


Nachweihnachtliches Singen im St. Vinzenz-Haus

 

Konzert des Knappenchores Bergwerk Consolidation

Das Singen gehört zur Weihnachtszeit wie das Plätzchenbacken und der Tannenduft. Die Plätzchen sind inzwischen aufgegessen und selbst die Weihnachtsbäume sind aus den meisten Wohnzimmern verschwunden. Doch gesungen wird immer noch. Noch gestern erklangen auch im St. Vinzenz-Haus weihnachtliche Lieder, als der Knappenchor Bergwerk Consolidation zu einem nachweihnachtlichen Singen in der Pflege- und Betreuungseinrichtung zu Gast war.

Unter der Leitung von Lothar Trawny brachten die Sänger des Chores bergmännisches und geistlich-weihnachtliches Liedgut zu Gehör – unter anderem Glückauf ihr Bergleut jung und alt, der Bergmannsstand wird hoch geehret, wenn schwarze Kittel scharenweiß, Ihr Bergleut freut Euch alle. Dabei nahmen sie mit der Auswahl der Lieder bezug auf die Gegenwart und besangen den Wunsch nach Frieden, der in jeder Zeit die Menschen bewegt. Mit ihrem kostenlosen Konzert bereiteten die Sangeskünstler den Seniorinnen und Senioren nicht nur viel  Freude. Auch zum Mitsingen ließen sich die Zuhörer in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Cafeteria gerne animieren. Laut erklangen die Stimmen der anwesenden Bewohnerinnen und Bewohner und der zahlreichen externen Gäste, als  alle gemeinsam mit dem Knappenchor „Oh du fröhliche“ sangen. Und die wahre Weihnachtsgeschichte der Ückendorfer Schwestern Agathe und Emma und ihrer Gans zauberte ein Schmunzeln an die Gesichter. 

Bald nun ist Weihnachtszeit...

Toll sieht er aus, der Weihnachtsbaum im St. Vinzenz-Haus! Die Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten St. Martin waren heute bei den Bewohnerinnen und Bewohnern zu Gast, um den Weihnachtsbaum im Eingangsbereich zu schmücken. Große Schachteln und Körbe voller Weihnachtsbaumschmuck brachten sie dafür mit. Selbst gebastelte Sterne, Kugeln und allerlei andere dekorative Dinge hatten sie in den vergangenen Tagen speziell für diesen Weihnachtsbaum angefertigt. Bevor sie sich an die Arbeit machten, um den Baum zu putzen, erfreuten sie die Damen und Herren mit ihrem Gesang. Laut tönten die adventlichen Lieder durch das Haus. Alle waren mit Eifer bei der Sache.

Adventlicher Gesang im St. Vinzenz-Haus

Zur Vorweihnachtszeit gehört das Singen ebenso dazu wie das Plätzchen backen und Kerzenlicht. Mit vielen besinnlichen Liedern brachten die Sängerinnen und Sänger des Großen Seniorenchores der Neuapostolischen Kirche gestern adventliche Atmosphäre in die Cafeteria des St. Vinzenz-Hauses.

Wie schon in den vergangenen Jahren erfreuten sie die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrem harmonischen Gesang. Die Seniorinnen und Senioren im Publikum lauschten den Klängen andächtig und erlebten so einen stimmungsvollen vorweihnachtlichen Nachmittag.

Hoch dro’m auf dem Berg…

Das St. Vinzenz-Haus lud ein zu einem kulinarischen Nachmittag in den Alpen

Herzhaft, deftig und lecker – so speist man während des Urlaubs in den Alpen. Auch im Ruhrgebiet ist diese Kost beliebt, zumal sie an die schönen Tage in den Bergen erinnert.

Köstliche Speisen genießen und dabei in Erinnerungen schwelgen, bei netten Gesprächen in einer gemütlichen Atmosphäre vom Alltag abschalten, das tut gut! Deshalb lud das St. Vinzenz-Haus seine Bewohnerinnen und Bewohner und externe Gäste zu einem kulinarischen „Tag in den Alpen“ in die Cafeteria ein.

Natürlich hatten sich die Leiterin des Wirtschaftsdienstes Claudia Chalpuka und ihr Team für diesen Nachmittag auch ganz zünftige Speisen ausgedacht. Bei frisch gebackenem Apfelstrudel oder einem Bayerischen Teller mit Leberkäse, Obazda, Emmentaler, Hartwurst, Räucherspeck und dazu Laugengebäck ließen es sich die Anwesenden so richtig gut gehen.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflege- und Betreuungseinrichtung war das Angebot kostenlos. Gäste, die nicht im St. Vinzenz-Haus wohnen, zahlten einen moderaten Unkostenbeitrag.

Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt…

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… dann ist Tanz im St. Vinzenz-Haus

Wieder einmal hatte das St. Vinzenz-Haus seine Bewohnerinnen und Bewohner eingeladen, das Tanzbein zu schwingen. Tische und Stühle in der Cafeteria wurden an die Seite geräumt, der ganze Raum herbstlich dekoriert, Knabbereien, Wein und andere Getränke bereitgestellt und schon konnte es losgehen. Und die Damen und Herren ließen sich nicht lange bitten. Zu beliebten Melodien haben sie kräftig das Tanzbein geschwungen und viele der bekannten Schlager laut mitgesungen. Auch der Rollstuhl muss kein Hindernis sein, um sich im Tanz zu wiegen. Da wurde geschunkelt und geplaudert und viel gelacht. Ein gelungener Tanznachmittag!

Vererben - Schenken - Stiften?

Vortragsveranstaltung im St. Vinzenz-Haus klärte über Fragen der Nachlassregelung auf

Im Rahmen einer Veranstaltung aus der Reihe „Selbstbestimmt bis zuletzt“ informierten sich am Donnerstag zahlreiche Menschen im St. Vinzenz-Haus über Möglichkeiten der Nachlassregelung. Der Referent, Frank Raguse, erläuterte unter anderem Fragen der Testamente (Einzel- und Ehegattentestament, notarielles und  privatschriftliches Testament, gesetzliche Erbfolge), Erbverträge und Vermächtnisse sowie Vermögensübertragungen zu Lebzeiten (vorweggenommene Erbfolgeregelungen).  Er stellte in diesem Zusammenhang zum Beispiel klar, dass Ehepartner keineswegs – wie häufig angenommen - Alleinerbe sind, wenn kein Testament vorhanden ist und die gesetzliche Erbfolge eintritt. Er erläuterte die Bedeutung eines Testamentes gerade bei Patchworkfamilien oder nicht ehelichen Lebensgemeinschaften und ging in diesem Zusammenhang auf die Möglichkeit ein, einen Erbvertrag zu schließen. Gleichzeitig erklärte der Gelsenkirchener Rechtsanwalt und Notar die Begriffe Pflichtteil und Vermächtnis und die damit verbundenen Regelungen. 

Wann ein Testamentsvollstrecker tätig wird und was zu dessen Aufgaben gehört, beschrieb der Jurist ebenso wie die Möglichkeit der Stiftungen oder einer Schenkung zu Lebzeiten und was dabei zu beachten ist

Anschließend nutzten viele Gäste die Möglichkeit, ihre persönlichen Fragen zu stellen.

Bereits vor der Vortragsveranstaltung beteiligten sich einige Gäste  sich an der angebotenen Führung durch das St. Vinzenz-Haus.

Auf Schnappschuss-Jagd

Bewohner des St. Vinzenz-Hauses auf Foto-Safari

Die Fotografie ist ihre große Leidenschaft von Claudia Chalupka, der Leiterin des Wirtschaftsdienstes im St. Vinzenz-Haus. In ihrer Freizeit ist sie gerne mit ihrer Kamera unterwegs. Und so entstand die Idee, mit Bewohnerinnen und Bewohnern auf Fotosafari zu gehen.

An zwei Donnerstagen im August war es soweit! Mit guter Laune und viel Entdeckungsfreude im Gepäck machten sich einige Seniorinnen und Senioren, begleitet durch Mitarbeiterinnen vom Betreuungsteam, zusammen mit Claudia Chalupka auf den Weg zur Zeche Zollverein  beziehungsweise zum Nordsternpark. Trotz des zum Teil wenig fotogenen Wetters hatten die Damen und Herren viel Spaß! Viele tolle Aufnahmen sind entstanden. Einige von ihnen werden bald die Flure im St. Vinzenz-Haus zieren. 

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Das war ein Fest!

Als wäre sie zum Fest eingeladen, strahlte die Sonne in den Garten des St. Vinzenz-Hauses. Hier feierten die Seniorinnen und Senioren des St. Vinzenz-Hauses das diesjährige Sommerfest. Viele Angehörige hatten sich zu Ihnen gesellt. Im Schatten der Bäume und Pavillons sitzend erlebten sie zusammen einen fröhlichen Nachmittag bei guter Stimmung, Kaffee und Kuchen, ließen sich Pfirsichbowle und Eis schmecken. Mancher wagte ein Tänzchen zur Musik von Mr. Mambo alias Norbert Labatzki. Andere plauderten mit den Tischnachbarn oder genossen es einfach, in der Gemeinschaft zu sein.  Ein laues Lüftchen sorgte für angenehme Temperaturen.


Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten alle Hände voll zu tun. Sie hatten nicht nur den Garten festlich geschmückt. Auch während des Festes erfüllten sie die Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner und sorgten dafür dass sich alle wohlfühlten. 

Jetzt fahr’n wir übern See, übern See

Wieder einmal gingen Bewohnerinnen und Bewohner des St. Vinzenz-Hauses aufs Wasser. Am Montag unternahmen zwölf Seniorinnen und Senioren - alle im Rollstuhl - in Begleitung von zehn Mitarbeiterinnen aus dem Betreuungsteam einen Ausflug zum Baldeneysee.

An der Anlegestelle Villa Hügel warteten schon ein Fahrgastschiff der Weißen Flotte, gedeckte Tische, Kaffee und Kuchen. Während der Reise erzählte der Kapitän Geschichten und beschrieb die Landschaft, die draußen vorüberglitt. Die Stimmung war prächtig und die Zeit verging wie im Flug.

"Alle waren begeistert!", so Conny Rudka vom Betreuungsteam. "Sie schwärmen noch nimmer von dem schönen Tag auf dem Wasser."

Eis-Genuss im San Vincenzo

 

Vinzenzbecher, Floridabecher oder Sanfter Engel, Eiskaffee oder –schokolade –  da läuft jedem Eisliebhaber das Wasser im Mund zusammen. Und auch die Bewohnerinnen und Bewohner des St. Vinzenz-Hauses genossen die süßen Köstlichkeiten, die Claudia Chalupka und ihr Team vom Wirtschaftsdienst der pflege- und Betreuungseinrichtung ihnen im „Eiscafé San Vinzenzo“ servierten.

Viele Angehörigen und einige Gäste hatten sich zu ihnen gesellt. „Mit einem so großen Zuspruch hätten wir nicht gerechnet“, freute Claudia Chalupka über den großen Zuspruch.

„Eis ist alle“, hieß es denn auch, als das San Vinzenzo seine Türen schloss. Doch alle freuen sich schon jetzt auf ein nächstes Mal.

Wenn stationäre Pflege nötig wird - Das St. Vinzenz-Haus informierte

Rund um den Einzug in eine Pflegeeinrichtung informierte Silke Capani, Heim- und Pflegedienstleitung im St. Vinzenz-Haus in einer Vortragsveranstaltung aus der neuen Reihe „Selbstbestimmt bis zuletzt“. Das St. Vinzenz-Haus richtete sich damit an alle, die rechtzeitig vorsorgen und ihre persönlichen Verhältnisse klären möchten. 

Aus zahlreichen Gesprächen mit Senioren und Angehörigen weiß Silke Capani, was Menschen bewegt, wenn der Partner, Eltern oder Großeltern in eine Pflegeeinrichtung umziehen müssen. In ihrem Vortrag ging sie auf viele der Fragen ein, die die Familien beschäftigen. Sie erläuterte, wie und wo eine Anmeldung erfolgt, wie die Einrichtung dabei hilfreich zur Seite stehen kann und was die Bewohner und ihre Angehörigen nach dem Einzug in das St. Vinzenz-Haus erwarten dürfen. Und natürlich ging sie auch auf die Frage nach den Kosten ein, die auf die Familien zukommen können. Sie erläuterte wie und mit welcher Unterstützung Angehörige die Kosten schultern können.

„Darf ich bitten?!“

Wieder einmal hatte das St. Vinzenz-Haus seine Bewohnerinnen und Bewohner zum „Tanz im Mai“ eingeladen. Und die Damen und Herren ließen sich nicht lange bitten. Zu beliebten Melodien und alten Schlagern haben sie kräftig das Tanzbein geschwungen. Sogar einige Herren im Rollstuhl ließen sich zu den Rhythmen auf das Parkett führen. Und wer nicht tanzen wollte, hakte sich kurzerhand beim Tischnachbarn unter und schunkelte im Dreivierteltakt mit, nutzte die Zeit für ein Schwätzchen mit den Tischnachbarn oder um ein Gläschen Wein zu genießen.

Alle freuen sich schon auf den Herbst, wenn wieder so manche Runde auf dem Parkett in der Cafeteria der Einrichtung gedreht wird. Und wem die Zeit bis dahin zu lang ist, der kann sich zum monatlichen Tanzvergnügen in das Café Sel begeben. Regelmäßig sucht eine Gruppe tanzfreudiger Frauen und Männer aus dem St. Vinzenz-Haus – begleitet durch Mitarbeiterinnen des Betreuungsteams - das Café auf.

Zum Kaffeetrinken aufs Land

Einladung zum Ländlichen Kaffeetrinken im St. Vinzenz-Haus

Duftender Streuselkuchen oder Rosinenstuten und frisch gebrühter Kaffee, Schmalzbrot und dazu ein kühles Bier – viele Leckereien erwarten die Gäste des Ländlichen Kaffeetrinkens am Donnerstag, dem 10. April ab 15 Uhr in der Cafeteria des St. Vinzenz-Hauses, Kirchstraße 32.

Langeweile ist ein Fremdwort für die Bewohnerinnen und Bewohner in der Pflege- und Betreuungseinrichtung. Denn hier ist immer was los Zusammen haben die Heim- und Pflegedienstleiterin Silke Capani und ihr Team viele Ideen für neue Veranstaltungen für die Bewohnerinnen und Bewohner gesammelt. Drei Mal wartet zum Beispiel die „Offene Cafeteria“ in diesem Jahr mit besonderen Angeboten für ihre Besucher auf. Externe Gäste sind dazu ebenfalls herzlich willkommen.

Claudia Chalupka und ihre Mitarbeiterinnen haben sich viele Gedanken gemacht, mit welchen lukullischen Genüssen sie die Besucher der Offenen Cafeteria erfreuen können: „Ausflüge aufs Land gehörten früher in vielen Familien oft zum Wochenendprogramm. Streuselkuchen oder Stuten waren ein typisches Sonntagsgebäck.“ Und wer die Fragen aus dem kleinen Quiz zum Thema Leben auf dem Lande richtig beantwortet, kann sogar etwas gewinnen.

„Unseren Seniorinnen und Senioren und den Gästen von außerhalb möchten wir einen schönen Nachmittag in gemütlicher Atmosphäre bieten, eine Abwechslung im Alltag, eine Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam erinnern sie sich vielleicht an früher. Und auch das trägt zur Entspannung und zum  Wohlbefinden bei“, schildert Silke Capani ein Anliegen des Angebotes.

Wer das Ländliche Kaffeetrinken im St. Vinzenz-Haus besuchen möchte, wird gebeten, sich bis Montag, den 31. März anzumelden, Telefonnummer 0209 170040, bis 16 Uhr. Denn die Platzzahl ist begrenzt.
Für die Bewohnerinnen und Bewohner ist das Angebot kostenlos. 3 Euro kostet es für die Gäste, die nicht im St. Vinzenz-Haus wohnen.

St. Vinzenz Helau!

Karnevalsstimmung überall - auch im St. Vinzenz-Haus!

"De Prinz kütt!" hieß im St. Vinzenz-Haus. Und Prinz Maruis kam nicht allein. Er hatte seine Prinzessin Viola und den ganzen Hofstaat mitgebracht.

Eine fast augelassene Stimmung herrschte unter den Bewohnerinnen und Bewohnern, als Solomariechen, Minifünkchen, Prinz und Prinzessin, Hofmarschall und Ehrensenatorin zu ihrem Besuch in die Cafeteria kamen. Und als die bekannten Karnevalslieder erklangen, wurde geklascht und geschunkelt, mitgesummt und mitgesunngen. Und mach' einer wagte sogar ein Tänzchen.

Vortragsveranstaltung im St. Vinzenz-Haus rund um das Thema Vorsorge

Eines wurde bei der Veranstaltung im St. Vinzenz-Haus schnell deutlich: das Thema Vorsorge ist wichtig. Viele Menschen machen sich darüber Gedanken, wie sie ihre persönlichen Verhältnisse rechtzeitig regeln können. Etwa 100 Gäste waren zu uns gekommen. Der Gelsenkirchener Rechtsanwalt und Notar Frank Raguse informierte über die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Generalvollmacht. „Selbstbestimmt bis zuletzt“ war der Titel der Veranstaltung.

Frank Raguse erläuterte wichtige Grundbegriffe und informierte darüber, welche Art der Vorsorge getroffen sein sollte und was mit welcher Vollmacht geregelt werden kann, um die Gewissheit zu haben, dass die eigenen Wünsche im Ernstfall respektiert werden. Grundsätzlich machte Raguse deutlich, dass es nie zu früh ist sich um die Vorsorge zu kümmern.

Einige Teilnehmer nutzten anschließend das Angebot des Referenten, persönliche Fragen direkt mit ihm zu besprechen.

Viele Interessenten hatten außerdem gerne die Einladung angenommen, sich vor der Veranstaltung bei einer Führung einmal im St. Vinzenz-Haus umzuschauen und sich über die Einrichtung selbst zu informieren.